Unsere Thailand-Reise mit Kindern führte uns auf die traumhaften Inseln Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood. In diesem Beitrag teilen wir unsere Route, persönliche Erfahrungen, familienfreundliche Hotels und viele praktische Tipps für eure eigene Rundreise durch Thailand mit Kindern.
Das erwartet euch in diesem Beitrag:
Warum Thailand mit Kindern? · Anreise · Route · Koh Chang · Koh Mak · Koh Kood · Pattaya · Elephant Sanctuary ·
Lohnt sich Thailand mit Kindern? · Häufige Fragen
Reise auf einen Blick
Reiseziel: Thailand
Reisezeit: Februar/März
Reisedauer: 17 Tage
Kinder: 3 & 5 Jahre
Anreise: Wien – Bangkok (Direktflug)
Route: Bangkok – Koh Chang – Koh Mak –
Koh Kood – Pattaya – Bangkok
Fortbewegung: Privater Fahrer und Fähren
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Thailand hat für uns einen ganz besonderen Platz im Herzen. Schon lange bevor wir Eltern wurden, haben wir das Land auf einer dreiwöchigen Rundreise intensiv bereist – mit Inselhopping, beeindruckenden Tempeln, Nationalparks und kleinen Dörfern abseits der Touristenpfade. Damals hat uns nicht nur die traumhafte Natur begeistert, sondern vor allem die Herzlichkeit der Menschen, das fantastische Essen und die entspannte Atmosphäre. Seit dieser Reise sind wir große Südostasien-Fans.
Deshalb stand für uns schnell fest: Dieses faszinierende Land möchten wir auch mit unseren Kindern bereisen. Dieses Mal wollten wir das Land jedoch aus einer ganz neuen Perspektive erleben – mit mehr Zeit zum Entspannen, familienfreundlichen Unterkünften und einer Route, die perfekt auf Reisen mit Kindern abgestimmt ist. Unsere Wahl fiel auf das Koh Chang Archipel mit den traumhaften Inseln Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood – eine Region, die deutlich ruhiger ist als viele der bekannten Urlaubsziele im Süden Thailands und sich hervorragend für einen entspannten Familienurlaub eignet.
In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf unsere 17-tägige Thailand-Rundreise mit Kindern, teilen unsere persönlichen Erfahrungen, familienfreundliche Hotels, Ausflugstipps und viele praktische Hinweise, die euch bei der Planung eurer eigenen Thailand-Reise mit Kindern helfen.


Warum Thailand mit Kindern?
Thailand zählt für uns zu den besten Fernreisezielen für Familien. Der Direktflug von Wien nach Bangkok macht die Anreise unkompliziert, die Menschen sind außergewöhnlich kinderfreundlich und die touristische Infrastruktur ist hervorragend. Familien profitieren von einer großen Auswahl an familienfreundlichen Unterkünften, einer guten medizinischen Versorgung in den touristischen Regionen und einer entspannten Atmosphäre, in der Kinder überall herzlich willkommen sind.
Besonders begeistert hat uns das Koh Chang Archipel im Osten Thailands. Die Inseln Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood sind deutlich ruhiger als viele der bekannten Reiseziele im Süden des Landes und bieten traumhafte Strände, kristallklares Wasser und eine entspannte Inselatmosphäre – perfekt für Familien, die Erholung mit kleinen Abenteuern verbinden möchten.
Warum wir Thailand für Familien empfehlen:
- Direktflug von Wien nach Bangkok in rund 10 Stunden
- Außergewöhnlich kinderfreundliche und herzliche Menschen
- Traumhafte Inseln mit flach abfallenden Sandstränden
- Viele familienfreundliche Hotels und Resorts
- Einfache Fortbewegung mit privaten und kostengünstigen Transfers und Fähren
- Gute medizinische Versorgung in den touristischen Regionen
- Leckeres Essen – auch für Kinder findet sich fast überall etwas Passendes
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Perfekt für den ersten Familienurlaub in Südostasien

Anreise nach Thailand: Direktflug, Transfer & erste Nacht in Bangkok
Die Anreise nach Thailand mit Kindern war deutlich unkomplizierter, als wir zunächst erwartet hatten. Dank des Direktflugs mit EVA Air von Wien nach Bangkok erreichten wir unser Reiseziel ohne Zwischenstopp in rund 10 Stunden. Gerade für Familien ist das ein großer Vorteil, denn lange Umsteigezeiten und zusätzliche Flüge entfallen.
Da unser Flug am Abend startete, konnten unsere Kinder den Großteil des Nachtflugs verschlafen. So kamen wir am nächsten Morgen überraschend ausgeruht in Bangkok an und hatten deutlich weniger mit Müdigkeit oder Jetlag zu kämpfen als erwartet.
♥ Kratzis-Tipp
Wie wir unsere Langstreckenflüge vorbereiten, welche Beschäftigung sich unterwegs bewährt hat und warum unsere Flugzeughängematte mittlerweile auf keiner Fernreise mehr fehlen darf, erfahrt ihr in unserem Beitrag Langstreckenflug mit Kindern.
Da wir bereits früh morgens in Bangkok landeten, wollten wir uns nach dem langen Flug keinen weiteren mehrstündigen Transfer zumuten. Deshalb verbrachten wir zunächst eine Nacht im Golden Foyer Suvarnabhumi Airport Hotel in Flughafennähe. So konnten wir uns am Pool entspannen, gut essen und uns in Ruhe an das tropische Klima gewöhnen, bevor unser Inselabenteuer begann.
Bangkok selbst haben wir diesmal bewusst ausgelassen. Die thailändische Hauptstadt kannten wir bereits von einer früheren Reise und wollten unseren Familienurlaub diesmal ganz den traumhaften Inseln im Osten Thailands widmen.
Unsere Route: Inselhopping im Koh Chang Archipel mit Kindern
Für unsere Thailand-Reise mit Kindern haben wir uns ganz bewusst für das Koh Chang Archipel im Osten Thailands entschieden. Während viele Familien ihren Urlaub auf Phuket, Koh Samui oder in Krabi verbringen, wollten wir eine ruhigere Region entdecken, die dennoch gut erreichbar ist und sich ideal für entspanntes Inselhopping mit Kindern eignet.

Unsere Route führte uns von Bangkok nach Koh Chang, weiter auf die kleineren Inseln Koh Mak und Koh Kood. Zum Abschluss legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Pattaya ein, bevor es zurück nach Bangkok und anschließend wieder nach Hause ging.
Für die Weiterreise von Bangkok nach Koh Chang gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Wer möglichst schnell ans Ziel kommen möchte, kann einen Inlandsflug nach Trat buchen und von dort mit Transfer und Fähre auf die Insel weiterreisen. Wir haben uns hingegen bewusst für einen privaten Transfer mit Mr. Bong entschieden. Die Fahrt inklusive Fährüberfahrt dauert – je nach Verkehr und Wartezeit – etwa 6 bis 7 Stunden.
Für uns war das die deutlich entspanntere Variante. Gerade mit Kindern konnten wir unterwegs jederzeit eine Pause einlegen, etwas essen oder uns kurz die Beine vertreten. Außerdem organisierte unser Fahrer auch die Fährüberfahrt, sodass wir uns um nichts kümmern mussten und direkt bis zum KC Grande Resort auf Koh Chang gebracht wurden.
Natürlich ist das Geschmackssache: Wer möglichst schnell auf die Insel möchte, ist mit dem Flug nach Trat gut beraten. Wir persönlich würden den privaten Transfer aber jederzeit wieder wählen, da die Reise dadurch deutlich entspannter verlief und wir ganz flexibel unterwegs sein konnten.
♥ Kratzis-Tipp
Da wir auf Fernreisen oft mit Fähren, Speedbooten oder Longtailbooten unterwegs sind, nehmen wir für unsere Kinder immer ihre eigenen Schwimmwesten mit. So wissen wir, dass sie perfekt sitzen und dem Gewicht unserer Kinder entsprechen. Gerade bei kleineren Booten oder Fährüberfahrten können Größe und Passform der vorhandenen Westen unterschiedlich ausfallen. Mit den eigenen Schwimmwesten fühlen wir uns einfach sicherer. Ein weiterer Vorteil: Wir nutzen sie im Urlaub nicht nur auf Fähren oder Bootsausflügen, sondern auch beim Stand-up-Paddeln (SUP), Kajakfahren oder anderen Wasseraktivitäten, die von vielen Hotels angeboten werden – zum Beispiel später auf Koh Kood, wo wir mit den kostenlosen Kajaks die Küste erkundet haben. Natürlich ersetzt eine Schwimmweste niemals die Aufsicht durch Erwachsene, sie bietet aber eine zusätzliche Sicherheitsreserve auf dem Wasser.
Hier findet ihr die Schwimmwesten, die wir auf unseren Reisen verwenden: Limmys Kinderschwimmweste
Koh Chang mit Kindern – Der perfekte Start unserer Thailand-Rundreise

Koh Chang liegt im Mu Ko Chang Nationalpark im Osten des Landes und begeistert mit tropischem Regenwald, langen Sandstränden und einer deutlich ruhigeren Atmosphäre als viele der bekannten Urlaubsregionen im Süden Thailands. Gerade deshalb eignet sich Koh Chang mit Kindern hervorragend für Familien, die Natur, Erholung und kleine Abenteuer miteinander verbinden möchten.
Schon während der Fahrt von Bangkok Richtung Koh Chang merkten wir, wie sich die Landschaft langsam veränderte. Nach der Fährüberfahrt erreichten wir schließlich Koh Chang und wurden direkt bis zu unserem Hotel gebracht. Bereits die ersten Eindrücke bestätigten, dass wir mit unserer Routenplanung genau die richtige Entscheidung getroffen hatten.
Unsere Unterkunft auf Koh Chang: KC Grande Resort Koh Chang
Für unseren Aufenthalt auf Koh Chang entschieden wir uns für das KC Grande Resort & Spa am beliebten White Sand Beach – und diese Wahl würden wir jederzeit wieder treffen. Das familienfreundliche Resort liegt direkt am kilometerlangen Sandstrand und bietet alles, was wir uns für einen entspannten Familienurlaub gewünscht hatten.

Besonders gut gefallen haben uns die verschiedenen Poolbereiche. Neben mehreren großzügigen Pools direkt am Strand gibt es auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen weiteren Pool mit Wasserrutsche. Ein weiteres Highlight ist der Rooftop-Infinity-Pool mit Poolbar, von dem aus man einen wunderschönen Meerblick genießen kann.


Auch kulinarisch hat uns das KC Grande Resort überzeugt. Wir hatten bewusst nur Frühstück gebucht – und würden uns jederzeit wieder dafür entscheiden. Das abwechslungsreiche Frühstücksbuffet bot eine große Auswahl an internationalen und thailändischen Speisen und war der perfekte Start in den Tag. Mittags und abends nutzten wir die Gelegenheit, die zahlreichen Restaurants entlang des White Sand Beach auszuprobieren. Rund um das Hotel findet ihr viele gemütliche Restaurants, Strandbars, Cafés, Massagesalons und kleine Geschäfte, die bequem zu Fuß erreichbar sind. So konnten wir jeden Abend ein anderes Restaurant entdecken und die entspannte Atmosphäre direkt am Strand genießen.
Für uns war das KC Grande Resort der perfekte Ausgangspunkt, um Koh Chang mit Kindern zu entdecken. Tagsüber konnten unsere Kinder am flach abfallenden Sandstrand spielen oder zwischen den verschiedenen Pools wechseln, während wir die entspannte Atmosphäre direkt am Meer genossen. Am Abend schlenderten wir entlang des White Sand Beach zu einem der vielen Restaurants – genau diese Kombination aus Strandurlaub, Komfort und kurzen Wegen hat uns besonders gut gefallen.
Schon nach den ersten Tagen war für uns klar: Koh Chang war der perfekte Start unserer Thailand-Rundreise mit Kindern. Die Insel bietet genau die richtige Mischung aus Erholung, Natur und touristischer Infrastruktur, ohne dabei überlaufen zu wirken.
Unsere Unterkunftsempfehlung auf Koh Chang: KC Grande Resort Koh Chang
Koh Chang entdecken – Unsere Highlights und Ausflugstipps
Koh Chang hat uns nicht nur mit seinen traumhaften Stränden begeistert, sondern auch mit seiner abwechslungsreichen Natur. Die Insel ist Teil des Mu Ko Chang Nationalparks und besteht zu einem großen Teil aus dichtem Regenwald, Mangroven, Wasserfällen und kleinen Fischerdörfern. Wer neben entspannten Strandtagen auch etwas von der Insel sehen möchte, sollte sich unbedingt Zeit für eine Inselerkundung nehmen.
Da wir Koh Chang nicht nur vom Strand aus kennenlernen, sondern auch die schönsten Ecken der Insel entdecken wollten, entschieden wir uns für einen privaten Ganztagesausflug mit Thomas Koch von Thomas Koch Travel & Adventure – und rückblickend war das eine der besten Entscheidungen unserer gesamten Thailand-Reise. Thomas lebt seit vielen Jahren auf Koh Chang und kennt die Insel wie seine Westentasche. Besonders beeindruckt hat uns aber nicht nur sein Wissen über Land und Leute, sondern vor allem seine herzliche und humorvolle Art. Vom ersten Moment an war er bestens auf unsere Kinder eingegangen, hatte immer einen lustigen Spruch auf den Lippen und sorgte mit seiner lockeren Art dafür, dass der gesamte Ausflug unglaublich entspannt und unterhaltsam war. Man merkte sofort, wie gerne er mit Familien unterwegs ist.
Schon während der Fahrt gab es für unsere Kinder das erste Highlight: Immer wieder entdeckten wir freilebende Affen am Straßenrand, die neugierig zwischen den Bäumen spielten oder entspannten.


Unser erster Programmpunkt war eine gemütliche Bootstour durch die Mangrovenwälder, bei der wir Koh Chang einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben konnten. Anschließend besuchten wir das traditionelle Fischerdorf Salak Khok, das bis heute vom Fischfang lebt und einen spannenden Einblick in das ursprüngliche Leben der Einheimischen bietet.


Natürlich durfte auch ein Stopp am Long Beach im Süden der Insel nicht fehlen. Im Vergleich zum lebhaften White Sand Beach geht es hier deutlich ruhiger zu. Der lange Sandstrand, das glasklare Wasser und die entspannte Atmosphäre laden zum Baden, Spazieren und Verweilen ein.

Zum Mittagessen kehrten wir in einem kleinen lokalen Restaurant ein und genossen authentische thailändische Küche – frisch zubereitet, unglaublich lecker und zu einem erstaunlich günstigen Preis.
Für unsere Kinder hatte Thomas außerdem noch eine ganz besondere Überraschung vorbereitet. In einem Hotel durften sie Fische und Schildkröten füttern – ein Erlebnis, von dem sie ganz begeistert waren.
Ein weiterer Stopp führte uns zu Ronnie’s Organic Coconut Garden. Zwischen Palmen, tropischen Pflanzen und gemütlichen Sitzplätzen genossen wir frische Kokosnüsse und die entspannte Atmosphäre. Dieser liebevoll gestaltete Ort gehört für uns zu den echten Geheimtipps auf Koh Chang und zeigt eine ganz andere, ruhige Seite der Insel abseits der bekannten Touristenorte. Besonders schmunzeln mussten wir über die Toilette des Gartens, die auf Koh Chang fast schon Kultstatus genießt. Sie gilt als das „schönste WC der Insel“, da sie mitten in der Natur liegt und einen traumhaften Ausblick über die grüne Landschaft bietet – ein ungewöhnliches, aber definitiv unvergessliches Detail unseres Besuchs.


Der gesamte Tagesausflug kostete 5.500 Baht (Stand 2025) – umgerechnet 145 Euro – und war für uns jeden einzelnen Baht wert. Gerade mit Kindern würden wir eine Tour mit Thomas jederzeit wieder buchen. Dank seiner herzlichen Art, seiner Erfahrung und der perfekt auf Familien abgestimmten Route konnten wir Koh Chang auf eine Weise kennenlernen, die uns ohne ortskundigen Guide vermutlich verborgen geblieben wäre. Für uns zählt dieser Ausflug zu den schönsten Erlebnissen unserer gesamten Thailand-Reise.
Unser Fazit zu Koh Chang mit Kindern
Koh Chang war für uns der perfekte Einstieg in unsere Thailand-Rundreise. Die Insel bietet eine gelungene Mischung aus traumhaften Stränden, tropischer Natur und einer sehr guten touristischen Infrastruktur. Gerade Familien finden hier alles, was es für einen entspannten Urlaub braucht: familienfreundliche Hotels, zahlreiche Restaurants, abwechslungsreiche Ausflugsmöglichkeiten und viele schöne Strände zum Baden und Spielen.
Besonders gut gefallen hat uns die Kombination aus Erholung und Abenteuer. Während wir im KC Grande Resort entspannte Tage am White Sand Beach verbrachten, konnten wir bei unserem Ausflug mit Thomas Koch Travel & Adventure auch die ursprüngliche Seite der Insel kennenlernen. Wer das Koh Chang Archipel bereist, sollte unserer Meinung nach unbedingt ein paar Tage auf Koh Chang einplanen – die Insel eignet sich ideal als Startpunkt für ein entspanntes Inselhopping in Ostthailand.
Unsere Highlights auf Koh Chang
KC Grande Resort direkt am White Sand Beach
White Sand Beach mit vielen Restaurants und Bars
Privater Tagesausflug mit Thomas Koch Travel & Adventure
Bootstour durch die Mangroven und Besuch des Fischerdorfs
Ronnie’s Organic Coconut Garden mit dem berühmten Aussichts-WC
Long Beach – ruhiger Strand im Süden der Insel
Koh Mak mit Kindern – Ruhe, Traumstrände und echtes Inselparadies
Nach fünf wunderschönen Tagen auf Koh Chang ging unsere Reise weiter nach Koh Mak, einer kleinen Insel im Koh Chang Archipel, die für ihre entspannte Atmosphäre, traumhaften Strände und nachhaltigen Tourismus bekannt ist. Die Überfahrt mit der Boonsiri Ferry verlief völlig unkompliziert. Der Transfer vom KC Grande Resort zum Bang Bao Pier war bereits im Fährticket inkludiert und auch die Abholung am Ao Nid Pier auf Koh Mak wurde von unserem Hotel organisiert. Dadurch verlief die Weiterreise mit Kindern angenehm und stressfrei.
Schon bei der Ankunft bemerkten wir sofort den Unterschied zu Koh Chang. Auf Koh Mak geht alles noch etwas ruhiger zu. Große Hotelanlagen oder viel Verkehr sucht man hier vergeblich. Stattdessen erwarten euch Palmen, kleine Straßen, türkisblaues Meer und eine entspannte Inselatmosphäre, die perfekt zu einem erholsamen Familienurlaub passt.

Unsere Unterkunft auf Koh Mak: Mira Montra Resort Koh Mak
Während unseres Aufenthalts wohnten wir im Mira Montra Resort Koh Mak – und rückblickend würden wir dieses Resort jederzeit wieder buchen. Die kleine Anlage liegt direkt an einem ruhigen Privatstrand und bietet nur wenige Villen, wodurch eine besonders entspannte Atmosphäre entsteht.
Besonders begeistert haben uns der feine Sandstrand, der schöne Pool mit Meerblick und das ausgezeichnete Restaurant. Auch die traditionellen Thai-Massagen können wir wärmstens empfehlen – Matthias und ich haben sie ausprobiert und sie gehörten definitiv zu den schönsten Wellnessmomenten unserer Reise.
Was uns besonders gefallen hat, war die Ruhe. Während viele andere Inseln in Thailand deutlich touristischer sind, konnten wir hier richtig abschalten. Morgens hörte man fast nur das Rauschen des Meeres und die Vögel im Hintergrund – genau das, was wir uns von einer tropischen Insel erhofft hatten.


Unsere Unterkunftsempfehlung auf Koh Mak: Mira Montra Resort Koh Mak
Koh Mak mit dem Golf Cart erkunden
Da es auf Koh Mak kaum Verkehr gibt, entschieden wir uns, für einen Tag ein Golf Cart direkt im Hotel auszuleihen. Das war für uns die ideale Möglichkeit, die Insel gemeinsam mit den Kindern zu erkunden.
Koh Mak setzt bewusst auf nachhaltigen Tourismus und ist deutlich ruhiger als viele andere thailändische Inseln. Es gibt nur wenige Autos, wodurch sich die Insel angenehm entspannt erkunden lässt. Mit dem Golf Cart konnten wir gemütlich zu verschiedenen Stränden, Aussichtspunkten und kleinen Cafés fahren und unterwegs jederzeit spontan anhalten.
Dabei wurde uns schnell klar, dass wir mit unserer Hotelauswahl genau richtig lagen. Obwohl wir viele schöne Plätze auf der Insel gesehen haben, gefiel uns unser Strandabschnitt beim Mira Montra Resort persönlich am besten.



Ausflug nach Koh Kham
Ein absolutes Highlight war unser Bootsausflug zur kleinen Nachbarinsel Koh Kham. Die Insel liegt nur wenige Minuten von Koh Mak entfernt und gilt als einer der schönsten Tagesausflüge im gesamten Archipel.

Kristallklares Wasser, puderweißer Sand und eine kleine Strandbar sorgten für echtes Südsee-Feeling. Die Insel ist zwar nicht besonders groß, genau das macht aber ihren besonderen Charme aus. Für ein paar entspannte Stunden am Strand ist Koh Kham aus unserer Sicht ein absolutes Muss.
Gerade Familien mit Kindern werden den flach abfallenden Strand und das ruhige Wasser lieben. Für uns war dieser Ausflug definitiv eines der schönsten Erlebnisse auf Koh Mak.


Unser Fazit zu Koh Mak mit Kindern
Wenn ihr während eurer Thailand-Reise einen Ort sucht, an dem Entschleunigung im Mittelpunkt steht, können wir Koh Mak von Herzen empfehlen. Die Insel ist deutlich ruhiger als viele bekannte Reiseziele in Thailand und eignet sich hervorragend für Familien, die Natur, traumhafte Strände und entspannte Tage ohne großen Trubel genießen möchten. Gemeinsam mit dem Mira Montra Resort und dem Ausflug nach Koh Kham war Koh Mak für uns ein echtes Highlight unserer Rundreise.
Unsere Highlights auf Koh Mak
Mira Montra Resort
Inselrundfahrt mit Golf Cart
Bootsausflug nach Koh Kham
Traumhafter Privatstrand
Thai-Massage im Resort
Koh Kood mit Kindern – Unser persönliches Inselhighlight in Thailand
Nach drei erholsamen Tagen auf Koh Mak ging unser Inselhopping weiter nach Koh Kood – und schon bei der Ankunft war klar, dass uns hier ein ganz besonderer Ort erwartet. Die Überfahrt mit der Boonsiri Ferry verlief wieder reibungslos und auch diesmal wurden wir direkt vom Hotel am Pier abgeholt. Gerade mit Kindern schätzten wir diese perfekt organisierten Transfers sehr, da wir uns weder um Gepäck noch um die Weiterreise kümmern mussten.
Koh Kood, auch Ko Kut genannt, ist die viertgrößte Insel Thailands und gilt als eine der ursprünglichsten Inseln des Landes. Im Vergleich zu den bekannten Urlaubszielen im Süden Thailands geht es hier deutlich ruhiger zu. Dichte Regenwälder, Kokospalmen, kleine Buchten und traumhafte Sandstrände prägen das Landschaftsbild und machen Koh Kood zu einem echten Geheimtipp für Familien.
Schon nach den ersten Stunden wussten wir: Koh Kood war unser persönliches Highlight der gesamten Thailand-Reise. Die Insel strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und verbindet paradiesische Strände mit einer entspannten Atmosphäre, wie wir sie nur selten erlebt haben.
Unsere Unterkunft: Shantaa Resort Koh Kood
Während unseres Aufenthalts übernachteten wir im Shantaa Resort – und rückblickend war es für uns die schönste Unterkunft unserer gesamten Reise.

Die kleine, weitläufige Anlage ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Moderne Villen im thailändischen Stil, tropische Gärten, gemütliche Sitzbereiche und stilvolle Bars sorgen dafür, dass man sich vom ersten Moment an wohlfühlt. Besonders gefallen hat uns, dass das Resort trotz seines hohen Standards nie überlaufen wirkte und überall eine angenehm ruhige Atmosphäre herrschte.


Kulinarisch hat uns das Shantaa Resort besonders begeistert. Das Frühstück war eines der besten, das wir bisher in einem Hotel erlebt haben. Statt eines klassischen Buffets bestellt man alle Speisen bequem von der Karte – und kann dabei so viel auswählen, wie man möchte. Frisches Obst, verschiedene Eiergerichte, Pancakes, Joghurt, Müsli und viele weitere Speisen wurden jedes Mal frisch zubereitet. Auch das Mittag- und Abendessen überzeugte uns durch hervorragende Qualität und eine abwechslungsreiche Auswahl an thailändischen und internationalen Gerichten.
Für Familien bietet das Resort außerdem kostenlose Kajaks an. Diese nutzten wir mehrmals, um entlang der Küste zu paddeln und kleine Buchten zu entdecken. Gerade solche Erlebnisse machen Koh Kood für uns zu einem ganz besonderen Reiseziel.


Unsere Unterkunftsempfehlung auf Koh Kood: Shantaa Resort
Koh Kood erkunden – Ausflugstipps & Highlights

Natürlich wollten wir auch Koh Kood etwas genauer kennenlernen. Da unsere Kinder für einen Roller noch zu klein waren, entschieden wir uns bewusst gegen einen Mietroller und buchten stattdessen eine Fahrerin über Koh Kood Meow’s Tours. Für insgesamt 1.500 Baht (Stand 2025) – umgerechnet 40 Euro – verbrachten wir einen ganzen Tag damit, die Insel zu erkunden. Rückblickend war das eine hervorragende Entscheidung, denn so konnten wir die schönsten Orte der Insel ganz entspannt entdecken.
Unsere Fahrerin zeigte uns unter anderem kleine Dörfer, tropische Waldabschnitte, eine Farm und einige der schönsten Strände Koh Koods. Besonders gut gefallen hat uns auch das Viewpoint Café, das mit seinem herrlichen Ausblick und der entspannten Atmosphäre perfekt für eine kleine Pause geeignet ist.
Unser absolutes Highlight war jedoch der Bang Bao Beach. Für uns ist er einer der schönsten Strände, die wir bisher überhaupt gesehen haben. Das Wasser schimmerte in den verschiedensten Türkistönen, der feine Sandstrand fiel flach ins Meer ab und mehrere Hängematten direkt im Wasser sorgten für echtes Urlaubsgefühl. Gerade Familien mit Kindern finden hier ideale Bedingungen zum Baden und Spielen.


Unser Fazit zu Koh Kood mit Kindern
Wenn wir uns für eine einzige Insel unserer Thailand-Reise entscheiden müssten, wäre es ohne zu überlegen Koh Kood. Die Kombination aus traumhaften Stränden, ursprünglicher Natur, hervorragenden Unterkünften und der entspannten Atmosphäre hat uns vollkommen überzeugt. Gerade Familien, die einen ruhigen Meerurlaub abseits der großen Touristenzentren suchen, finden hier aus unserer Sicht eines der schönsten Reiseziele in Thailand. Zusammen mit dem Shantaa Resort war Koh Kood für uns der Ort, an den wir jederzeit zurückkehren würden.
Unsere Highlights auf Koh Kood
Shantaa Resort
Bang Bao Beach
Kajak entlang der Küste
Viewpoint Café
Inselrundfahrt mit privatem Fahrer
Pattaya mit Kindern – Unser Zwischenstopp auf dem Rückweg nach Bangkok
Nach vier traumhaften Tagen auf Koh Kood hieß es langsam Abschied nehmen. Mit der Fähre ging es zurück zum Laem Sok Pier auf dem Festland. Dort wartete bereits unser Fahrer von Mr. Bong, der uns nach Pattaya brachte.
Pattaya nutzten wir ganz bewusst als Zwischenetappe, um den langen Rückweg nach Bangkok angenehmer zu gestalten. Statt mehrere Stunden am Stück bis in die Hauptstadt zu fahren, entschieden wir uns für zwei Nächte in Pattaya. Rückblickend würden wir diese Entscheidung gerade mit Kindern jederzeit wieder treffen – allerdings nicht wegen der Stadt selbst, sondern wegen der entspannten Aufteilung der langen Transferstrecke.
Unsere Unterkunft in Pattaya: Grande Centre Point Space Pattaya
Für unseren Aufenthalt wählten wir das Grande Centre Point Space Pattaya, das besonders bei Familien sehr beliebt ist – und schon beim Betreten der Lobby war klar, warum. Das gesamte Hotel steht unter dem Motto Weltraum und begeistert mit einem außergewöhnlichen Design. Überall finden sich futuristische Elemente, interaktive Bereiche und liebevolle Details, die Kinder sofort in ihren Bann ziehen.
Das absolute Highlight ist der große Space Water Park mit mehreren Pools, Wasserrutschen, einem Lazy River, Wasserspielplätzen und zahlreichen Attraktionen für Kinder unterschiedlichen Alters. Während unsere Kinder stundenlang im Wasser spielten, konnten wir zwischendurch auch einmal entspannen – eine Kombination, die wir auf Reisen besonders schätzen.


Auch die Familienzimmer, das abwechslungsreiche Frühstück und der freundliche Service haben uns überzeugt. Wer mit Kindern unterwegs ist und einen Zwischenstopp in Pattaya plant, findet hier aus unserer Sicht eine der besten Unterkünfte der Stadt.
Unsere Unterkunftsempfehlung in Pattaya: Grande Centre Point Space Pattaya
Unser Eindruck von Pattaya mit Kindern
Pattaya selbst konnte uns dagegen nicht wirklich begeistern. Die Stadt zählt zu den bekanntesten Urlaubsorten Thailands und bietet zahlreiche Hotels, Einkaufszentren, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten. Gleichzeitig empfanden wir sie jedoch als sehr touristisch und deutlich hektischer als die ruhigen Inseln des Koh Chang Archipels.
Wer Erholung, Natur und authentisches Thailand sucht, wird sich auf Koh Chang, Koh Mak oder Koh Kood wahrscheinlich deutlich wohler fühlen. Für uns war Pattaya deshalb vor allem ein praktischer Zwischenstopp auf dem Rückweg nach Bangkok – nicht aber ein Reiseziel, an dem wir einen längeren Urlaub verbringen würden.
Krankenhausbesuch in Pattaya – Unsere Erfahrungen
Während unseres Aufenthalts in Pattaya musste Sandra unerwartet wegen anhaltenden Ohrenschmerzen ein Krankenhaus aufsuchen. Wir entschieden uns für das Bangkok Pattya Hospital, was rückblickend eine super Entscheidung war. Der Krankenhausbesuch verlief ausgesprochen unkompliziert. Nach einer kurzen Wartezeit erfolgte eine sorgfältige Untersuchung. Die medizinische Ausstattung machte einen sehr modernen Eindruck und auch die Betreuung war während des gesamten Aufenthalts äußerst professionell. Schließlich stellte sich heraus, dass sich ein kleines Kunststoffteil im Ohr befand, das problemlos entfernt werden konnte. Mit den passenden Medikamenten war der Heimflug anschließend ohne Beschwerden möglich.
Diese Erfahrung hat uns einmal mehr gezeigt, dass die medizinische Versorgung in den größeren Städten und touristischen Regionen Thailands auf einem sehr hohen Niveau ist. Gerade auf einer Fernreise mit Kindern gibt dieses Wissen ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit und nimmt die Sorge, falls doch einmal ein Arztbesuch notwendig werden sollte. Dennoch gehört für uns eine gut ausgestattete Reiseapotheke auf jede Fernreise. Welche Medikamente und Hilfsmittel wir immer dabeihaben, zeigen wir euch in unserem Beitrag Reiseapotheke für Kinder.
Pattaya Elephant Sanctuary – Unsere ehrlichen Erfahrungen
Bevor wir nach Bangkok zurückkehrten, stand noch ein Programmpunkt auf unserer Thailand-Reise auf dem Plan, auf den sich unsere Kinder schon besonders freuten: der Besuch des Pattaya Elephant Sanctuary. Da uns ein verantwortungsvoller Umgang mit Tieren auf Reisen sehr am Herzen liegt, haben wir uns bereits vor unserer Reise intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und bewusst nach einer Einrichtung gesucht, die sich für den Schutz und die Versorgung geretteter Elefanten einsetzt.
Im Rahmen unserer Recherche wandten wir uns auch an die Organisation Responsible Travel, die sich intensiv mit ethischen Tierbegegnungen und Elefantenschutzprojekten weltweit beschäftigt. Das Pattaya Elephant Sanctuary war dort zu diesem Zeitpunkt noch nicht offiziell bewertet. Auf unsere Anfrage hin erhielten wir jedoch die Rückmeldung, dass die Einrichtung anhand der Informationen auf ihrer Website grundsätzlich einen positiven und ethisch vertretbaren Eindruck mache. Deshalb entschieden wir uns schließlich für einen Besuch.
Schon bei der Ankunft wurde deutlich, dass die Elefanten hier deutlich bessere Lebensbedingungen haben als Tiere, die für Shows, Zirkusse oder Elefantenreiten eingesetzt werden. Die Tiere stammen aus schwierigen Verhältnissen und erhalten hier ein deutlich artgerechteres Zuhause. Allein diese Geschichten machten den Besuch sehr emotional.
Für unsere Kinder war die Begegnung mit den Elefanten ein unvergessliches Erlebnis. Noch heute erzählen sie von den einzelnen Elefanten, erinnern sich an ihre Namen und fragen uns immer wieder nach ihren Geschichten. Es war schön zu sehen, wie viel Mitgefühl Kinder für Tiere entwickeln können. Trotzdem verließen wir das Sanctuary mit gemischten Gefühlen. Obwohl das Schutzprojekt grundsätzlich einen guten Eindruck machte, wurden den Besuchern nach wie vor sehr nahe Begegnungen ermöglicht. Es gab die Möglichkeit, die Elefanten zu berühren, gemeinsam Fotos zu machen oder sie beim Waschen zu begleiten. Rückblickend würden wir diese Angebote heute nicht mehr nutzen.


Je intensiver wir uns nach unserer Reise mit dem Thema beschäftigt haben, desto klarer wurde uns, dass wirklich ethische Elefantenschutzprojekte möglichst auf direkten Kontakt verzichten. Denn auch gut gemeinte Interaktionen bedeuten häufig, dass die Tiere weiterhin an Menschen gewöhnt bleiben und ihr Verhalten bis zu einem gewissen Grad kontrolliert werden muss.
Wir haben diese Erfahrung anschließend auch mit unseren Kindern besprochen und ihnen erklärt, warum wir heute manche Situationen anders einschätzen würden. Uns war wichtig zu vermitteln, dass echter Tierschutz nicht bedeutet, möglichst nah an Wildtieren zu sein, sondern ihnen ein möglichst natürliches Leben zu ermöglichen.
♥ Kratzis-Tipp
Wenn ihr Elefanten in Thailand erleben möchtet, informiert euch bereits vor der Reise ausführlich über die jeweilige Einrichtung. Eine sehr hilfreiche Informationsquelle ist Responsible Travel, wo viele Elefanten-Sanctuaries weltweit bewertet und hinsichtlich ihrer Tierschutzstandards eingeordnet werden. So könnt ihr eure Reise bewusst planen und Projekte unterstützen, die das Wohl der Tiere wirklich in den Mittelpunkt stellen.
Unsere persönliche Einschätzung
Wir würden den Besuch nicht pauschal empfehlen oder davon abraten. Das Pattaya Elephant Sanctuary ist aus unserer Sicht sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung und bietet den geretteten Elefanten deutlich bessere Lebensbedingungen als viele touristische Attraktionen in Thailand.
Gleichzeitig würden wir uns wünschen, dass sich solche Einrichtungen langfristig noch stärker in Richtung reiner Beobachtung (Observation only) entwickeln und auf Berührungen, Fotos oder andere direkte Interaktionen vollständig verzichten.
Gerade als Familienreiseblog möchten wir nicht nur schöne Reiseerlebnisse teilen, sondern auch dazu ermutigen, Reisen möglichst verantwortungsvoll zu gestalten – für die Menschen vor Ort, aber ebenso für die Tiere und die Natur.
Rückreise über Bangkok
Nach unserem Besuch im Pattaya Elephant Sanctuary ging es am späten Nachmittag zurück nach Bangkok. Wie bereits nach unserer Ankunft entschieden wir uns bewusst für eine weitere Übernachtung im Golden Foyer Suvarnabhumi Airport Hotel in der Nähe des Flughafens. So mussten wir nicht mitten in der Nacht die lange Strecke von Pattaya zum Flughafen zurücklegen und konnten den letzten Urlaubstag noch ganz entspannt ausklingen lassen.
Besonders praktisch war, dass das Hotel den Transfer zum Suvarnabhumi Airport organisiert hat. Da unser Direktflug mit EVA Air erst mitten in der Nacht startete, wurden wir rechtzeitig vom Hotel zum Flughafen gebracht und konnten unsere Heimreise ohne Stress antreten.
Rückblickend würden wir diese Aufteilung jederzeit wieder genauso wählen. Sowohl nach der Anreise als auch vor dem Rückflug hat uns die Übernachtung in Flughafennähe viel Stress erspart und den Urlaub deutlich entspannter gemacht – gerade mit Kindern war das für uns die ideale Lösung.
Lohnt sich Thailand mit Kindern?
Nach insgesamt 17 Tagen in Thailand können wir ganz klar sagen: Ja – Thailand gehört für uns zu den schönsten Fernreisezielen für Familien.
Bereits vor unserer Zeit als Eltern hat uns das Land begeistert. Umso schöner war es, Thailand nun gemeinsam mit unseren Kindern noch einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Die Herzlichkeit der Menschen, die entspannte Atmosphäre und die große Kinderfreundlichkeit haben unseren Familienurlaub zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Die beeindruckende Vielfalt der einzelnen Inseln hat uns besonders überzeugt. Während Koh Chang mit einer guten Mischung aus Stränden, Restaurants und Ausflugsmöglichkeiten punktet, bietet Koh Mak vor allem Ruhe und Entschleunigung. Koh Kood war für uns schließlich das absolute Highlight der Reise – mit paradiesischen Stränden, türkisblauem Wasser und einer außergewöhnlich entspannten Atmosphäre.

Auch organisatorisch empfanden wir Thailand als sehr angenehm. Die Transfers verliefen reibungslos, die Fähren waren gut organisiert und die medizinische Versorgung hat uns – auch durch unseren ungeplanten Krankenhausbesuch – einen sehr professionellen Eindruck vermittelt. Gerade auf Reisen mit Kindern gibt das ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit.
Natürlich gibt es auch Orte, die uns weniger zugesagt haben. Pattaya war für uns vor allem ein praktischer Zwischenstopp auf dem Rückweg nach Bangkok und nicht der Ort, an dem wir einen längeren Urlaub verbringen würden. Gleichzeitig hat uns die Reise einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Ausflüge – insbesondere Tiererlebnisse – kritisch zu hinterfragen und sich bereits vor der Reise intensiv mit dem Thema verantwortungsvoller Tourismus auseinanderzusetzen.
Rückblickend würden wir unsere Route jedoch nahezu genauso wieder planen. Das Koh Chang Archipel hat uns mit seiner Vielfalt begeistert und bietet aus unserer Sicht die perfekte Mischung aus Erholung, Natur, traumhaften Stränden und kleinen Abenteuern – ideal für Familien, die Thailand abseits der bekanntesten Touristenregionen entdecken möchten.
Wenn ihr eine Fernreise mit Kindern plant und nach einem Reiseziel sucht, das mit einer guten Infrastruktur, herzlichen Menschen, wunderschönen Inseln und familienfreundlichen Unterkünften überzeugt, können wir euch Thailand und insbesondere das Koh Chang Archipel von Herzen empfehlen.
Unsere Highlights auf unserer Thailand-Familienreise
Schönste Insel: Koh Kood
Ruhigste Insel: Koh Mak
Lieblingshotel: Shantaa Resort Koh Kood
Schönster Strand: Bang Bao Beach auf Koh Kood
Schönster Ausflug: Inselrundfahrt auf Koh Chang mit Thomas Koch Travel & Adventure
Emotionalstes Erlebnis: Die Begegnung mit den geretteten Elefanten
Bestes Essen: Shantaa Resort Koh Kood
Häufige Fragen zu Thailand mit Kindern
Ist Thailand mit Kindern ein geeignetes Reiseziel?
Ja, aus unserer Sicht eignet sich Thailand hervorragend für einen Familienurlaub. Die Menschen sind außergewöhnlich kinderfreundlich, die touristische Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut und auch die medizinische Versorgung in den größeren Städten und touristischen Regionen hat uns überzeugt. Dank der Direktflüge von Wien nach Bangkok und der großen Auswahl an familienfreundlichen Unterkünften ist Thailand auch für Familien eine sehr gute Wahl.
Ist Thailand als erste Fernreise mit Kindern geeignet?
Definitiv. Gerade wenn ihr eure erste Fernreise mit Kindern plant, ist Thailand aus unserer Sicht ein ideales Reiseziel. Die Anreise mit einem Direktflug ist unkompliziert, viele Hotels sind auf Familien eingestellt und die entspannte Atmosphäre macht das Reisen angenehm. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und die gute touristische Infrastruktur sprechen für Thailand.
Welche Insel eignet sich in Thailand am besten für Familien?
Das hängt ganz von euren Vorstellungen ab. Uns hat besonders das Koh Chang Archipel begeistert.
- Koh Chang eignet sich perfekt für Familien, die eine gute Mischung aus Stränden, Restaurants und Ausflugsmöglichkeiten suchen.
- Koh Mak ist ideal für alle, die Ruhe und Entspannung genießen möchten.
- Koh Kood war unser persönliches Highlight und begeistert mit traumhaften Stränden, türkisblauem Wasser und einer besonders entspannten Atmosphäre.
Gerade die Kombination dieser drei Inseln macht das Inselhopping im Osten Thailands so abwechslungsreich.
Wann ist die beste Reisezeit für Thailand mit Kindern?
Für das Koh Chang Archipel empfehlen wir die Trockenzeit von November bis April. Wir waren Ende Februar bis Mitte März unterwegs und hatten während der gesamten Reise überwiegend sonniges Wetter, warme Temperaturen und ruhige Bedingungen für die Fährüberfahrten.
Wie kommt man von Bangkok nach Koh Chang?
Von Bangkok aus gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Die schnellste Variante ist ein Inlandsflug nach Trat, gefolgt von einem Transfer zum Fährhafen und der Überfahrt nach Koh Chang. Wir haben uns bewusst für einen privaten Fahrer entschieden. Die Fahrt inklusive Fähre dauerte etwa 6 bis 7 Stunden. Für Familien empfanden wir diese Variante als deutlich entspannter, da wir jederzeit Pausen einlegen konnten und uns um nichts kümmern mussten.
Ist Inselhopping im Koh Chang Archipel mit Kindern empfehlenswert?
Ja, absolut. Die Fährverbindungen zwischen Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood sind gut organisiert und die Transfers wurden bei uns jeweils von den Hotels übernommen. Dadurch verliefen alle Inselwechsel unkompliziert und stressfrei. Gerade diese Kombination aus mehreren Inseln machte unsere Thailand-Reise besonders abwechslungsreich.
Ist Thailand mit Kindern sicher?
Während unserer gesamten Reise haben wir uns jederzeit sicher gefühlt. Die Menschen begegneten uns freundlich und hilfsbereit und auch in den touristischen Regionen hatten wir nie ein ungutes Gefühl. Wie bei jeder Fernreise empfehlen wir dennoch eine gut ausgestattete Reiseapotheke, eine passende Reisekrankenversicherung sowie die Beachtung der üblichen Sicherheits- und Gesundheitshinweise für das jeweilige Reiseziel.
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