Koh Chang Archipel: Unsere schönsten Highlights & Aktivitäten

Weißer Sandstrand mit Palmen und klarem türkisfarbenem Wasser auf Koh Kham

Das Koh Chang Archipel hat weit mehr zu bieten als schöne Strände. Wir waren mit unseren beiden Kindern auf Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood unterwegs und haben auf jeder der drei Inseln ganz unterschiedliche Highlights erlebt – von Mangroven und Kajaktouren bis zu kleinen Inseln und versteckten Buchten.

Das erwartet euch in diesem Beitrag:

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Das Koh Chang Archipel hat uns vor allem deshalb so gut gefallen, weil sich Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood trotz ihrer Nähe ganz unterschiedlich anfühlen. Jede der drei Inseln hatte ihre eigenen Highlights und genau diese Abwechslung machte das Inselhopping für uns besonders.

Wir waren mit unseren damals drei und fünf Jahre alten Kindern unterwegs und haben die Inseln auf ganz unterschiedliche Weise entdeckt. Mal ging es mit dem Boot durch die Mangroven, mal mit dem Golf Cart über die Insel, mit dem Kajak aufs Wasser oder einfach an einen richtig schönen Strand. Dabei merkten wir schnell: Für tolle Erlebnisse im Koh Chang Archipel braucht es gar kein vollgepacktes Ausflugsprogramm.

In diesem Beitrag zeigen wir euch die Highlights und Aktivitäten im Koh Chang Archipel, die wir selbst erlebt haben, und verraten, was uns besonders gefallen hat und was sich auch mit kleineren Kindern gut machen ließ.

Dieser Beitrag ist Teil unseres großen Reiseberichts Thailand mit Kindern. Dort findet ihr unsere komplette 17-tägige Route von Bangkok über Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood bis nach Pattaya sowie unsere Unterkünfte und Erfahrungen unterwegs.

Unsere Highlights im Koh Chang Archipel auf einen Blick

HighlightInselUnser Fazit
Mangroven-Bootstour bei Salak KhokKoh ChangRuhig, naturnah und eine ganz andere Seite von Koh Chang
Long BeachKoh ChangDeutlich ruhiger als die bekannteren Strände
Ronnie’s Organic Coconut GardenKoh ChangUngewöhnlicher und entspannter Stopp auf unserer Inselrunde
Koh Mak mit dem Golf Cart erkundenKoh MakFür uns die entspannteste Art, Koh Mak kennenzulernen
Ausflug nach Koh Khamnahe Koh MakEiner unserer schönsten Strandausflüge
Kajakfahren an der KüsteKoh KoodEine schöne Möglichkeit, die Küste vom Wasser aus zu erleben
Private InselrundfahrtKoh KoodMit Kindern für uns die perfekte Alternative zum Roller
Bang Bao BeachKoh KoodEiner der schönsten Strände unserer gesamten Reise

Was kann man auf Koh Chang unternehmen?

Koh Chang war unsere erste Insel im Archipel und zugleich diejenige, auf der wir die größte Auswahl an unterschiedlichen Aktivitäten und Ausflügen fanden. Besonders gut gefiel uns die Abwechslung: Strände, Mangroven, kleine Dörfer und landschaftlich schöne Fahrstrecken ließen sich problemlos miteinander verbinden. Da Koh Chang deutlich größer als Koh Mak und Koh Kood ist, gibt es hier auch entsprechend viel zu entdecken.

Um mehr von der Insel zu sehen, organisierten wir uns für einen Tag eine private Tour mit Fahrer. Mit unseren damals drei und fünf Jahre alten Kindern war das für uns die entspannteste Möglichkeit, Koh Chang zu erkunden. Wir konnten unsere Stopps flexibel wählen, mussten uns nicht um die Strecke kümmern und konnten jederzeit eine Pause einlegen.

An diesem Tag entdeckten wir einige der Orte, die uns auf Koh Chang besonders in Erinnerung geblieben sind – darunter die Mangroven von Salak Khok, kleine Fischerdörfer, Long Beach und Ronnie’s Organic Coconut Garden.

Mit dem Boot durch die Mangroven von Salak Khok

Eines unserer schönsten Naturerlebnisse auf Koh Chang war die Fahrt durch die Mangroven bei Salak Khok an der Ostseite der Insel. Das kleine Fischerdorf ist für seine gemeindebasierten Ökotourismus-Angebote bekannt. Die lokale Community bietet dort Fahrten mit traditionellen Ruderbooten durch die Mangroven an.

Die Boote gleiten sehr langsam durch die schmalen Wasserwege und genau das gefiel uns mit den Kindern besonders gut. Es war kein lauter oder actionreicher Bootsausflug, sondern eine ruhige Fahrt mitten durch das Grün. Zwischendurch sieht man das Fischerdorf und bekommt einen ganz anderen Eindruck von Koh Chang als an den touristischeren Stränden der Westküste. Die traditionelle Bootsfahrt dauert ungefähr eine Stunde Fahrzeit. Zusätzlich werden dort Kajak- und Kanutouren angeboten.

Unsere Erfahrung: Gerade mit kleineren Kindern würden wir diese Aktivität wieder machen. Die Fahrt war entspannt, nicht anstrengend und zeigte uns eine völlig andere Seite der Insel.

Fischerdörfer und die ruhigere Ostseite von Koh Chang

Die Ost- und Südostseite von Koh Chang wirkte auf uns deutlich ruhiger als die stärker erschlossene Westküste. Gerade in Verbindung mit unserer Mangroventour fanden wir es schön, auch kleinere Orte und Fischerdörfer zu sehen und nicht nur von einem Strand zum nächsten zu fahren.

Das war für uns einer der größten Vorteile unserer privaten Tour: Wir konnten dort anhalten, wo es uns gefiel, ohne vorher jeden einzelnen Stopp festlegen zu müssen. Mit Kindern fanden wir diese Flexibilität wesentlich angenehmer als einen komplett durchgetakteten Ausflug.

Long Beach – ruhige Badepause auf Koh Chang

Auf unserer Tour machten wir außerdem Halt am Long Beach. Gerade nach mehreren Stopps war die Badepause für die Kinder natürlich willkommen. Uns gefiel dort vor allem die ruhige Atmosphäre. Long Beach liegt weit abseits der bekannteren Ferienorte an Koh Changs Westküste und fühlte sich bei unserem Besuch entsprechend wenig touristisch an. Für uns war der Strand deshalb weniger eine Sehenswürdigkeit, für die man einen halben Tag Programm einplanen muss, sondern vielmehr ein schöner Platz, um unterwegs eine Pause einzulegen und ins Wasser zu springen.

Direkt beim Strand gibt es auch ein einfaches Restaurant bzw. Café mit Blick aufs Meer. Wir fanden das für einen Zwischenstopp richtig angenehm: etwas trinken oder essen und dabei direkt aufs Wasser schauen, bevor es wieder weitergeht. Gerade weil Long Beach so abgelegen liegt, hatten wir dort überhaupt nicht mit einer Einkehrmöglichkeit gerechnet.

Zeitbedarf: Für eine Badepause inklusive Getränk oder Essen würden wir ungefähr ein bis zwei Stunden einplanen. Wer die Ruhe genießen und länger am Strand bleiben möchte, kann hier natürlich auch deutlich mehr Zeit verbringen.

Ronnie’s Organic Coconut Garden – gemütliche Pause im Grünen

Ein Stopp, der uns auf unserer Inselrunde überraschend gut gefallen hat, war Ronnie’s Organic Coconut Garden. Eigentlich kamen wir hier vor allem für eine kleine Pause vorbei – geblieben sind wir dann aber doch länger als gedacht.

Mitten im Grünen befindet sich ein gemütliches kleines Café und Restaurant mit einem großen Garten. Überall stehen Palmen und andere tropische Pflanzen, dazwischen gibt es gemütliche Plätze und Hängematten zum Entspannen. Gerade nach der Fahrt über die Insel fanden wir es richtig angenehm, hier einfach einmal nichts zu machen, etwas zu trinken und die Kinder durch den Garten ziehen zu lassen. Unser Tipp: Auf jeden Fall Mango Sticky Rice probieren!

Und dann gibt es noch ein Detail, das man bei einem Café normalerweise wohl eher nicht als Highlight erwähnt: die Toilette. Ronnie’s wirbt augenzwinkernd mit dem „besten Klo der Insel“ – und wir mussten es uns natürlich ansehen. Das Besondere ist dabei gar nicht die Toilette selbst, sondern ihre Lage: Sie befindet sich praktisch im Freien und ist rundherum von tropischem Grün umgeben – ein ziemlich ungewöhnliches stilles Örtchen.

Zeitbedarf: Mindestens 30 bis 60 Minuten würden wir einplanen. Wenn ihr dort etwas essen und anschließend noch im Garten entspannen möchtet, kann daraus aber problemlos eine längere Pause werden.

Wie viel Zeit würden wir für Koh Chang einplanen?

Für die Aktivitäten auf Koh Chang würden wir mindestens einen kompletten Ausflugstag reservieren und zusätzlich genügend Zeit für Strand und Entspannung lassen. Gerade weil die Insel groß ist, würden wir nicht versuchen, möglichst viele Orte an einem einzigen Tag abzuhaken.

Für uns funktionierte die Mischung besonders gut: ein Tag zum Erkunden der Insel und dazwischen immer wieder ruhigere Tage am Strand. Mit Kindern fanden wir das wesentlich entspannter, als jeden Tag einen neuen Ausflug einzuplanen.


Wenn ihr Koh Chang individuell entdecken möchtet, können wir euch Thomas Koch Travel & Adventure wirklich empfehlen. Wir waren mit Thomas einen ganzen Tag privat auf der Insel unterwegs und konnten unsere Stopps flexibel gestalten – mit kleinen Kindern für uns ideal.

Thomas lebt seit vielen Jahren auf Koh Chang und kennt die Insel entsprechend gut. Was uns aber mindestens genauso gefallen hat, war seine herzliche, humorvolle und unkomplizierte Art. Er ging vom ersten Moment an super auf unsere Kinder ein, hatte immer einen lustigen Spruch parat und machte die Inselrunde dadurch für uns alle richtig entspannt.

Quelle & aktuelle Informationen: Allgemeine Informationen zu Koh Chang und zu den Mangrovenfahrten in Salak Khok findet ihr bei der offiziellen Tourism Authority of Thailand. Preise und Betriebszeiten der lokalen Aktivitäten würden wir vor eurem Besuch zusätzlich direkt beim jeweiligen Anbieter kontrollieren.

Koh Mak entdecken: Mit dem Golf Cart über die Insel & Ausflug nach Koh Kham

Nach Koh Chang fühlte sich Koh Mak für uns sofort ganz anders an. Die Insel ist wesentlich kleiner und ruhiger, und genau deshalb braucht es hier aus unserer Sicht auch kein großes Ausflugsprogramm. Für uns waren zwei Erlebnisse besonders schön: Koh Mak mit dem Golf Cart zu erkunden und der Bootsausflug auf die kleine Nachbarinsel Koh Kham.

Mit dem Golf Cart über Koh Mak

Da wir mit unseren damals drei und fünf Jahre alten Kindern keinen Roller mieten wollten, liehen wir uns direkt in unserem Hotel für einen Tag ein Golf Cart aus. Für uns war das eine richtig gute Möglichkeit, Koh Mak auf eigene Faust zu entdecken.

Wir hatten dabei keinen großen Plan und auch keine Liste an Sehenswürdigkeiten, die wir unbedingt abhaken wollten. Stattdessen fuhren wir einfach über die Insel, hielten an verschiedenen Stränden, Aussichtspunkten und kleinen Cafés und schauten, wo es uns gefiel. Genau diese Flexibilität machte den Tag für uns so entspannt.

Besonders spannend fanden wir, dass wir durch unsere Runde auch verschiedene Strandabschnitte miteinander vergleichen konnten. Und dabei wurde uns tatsächlich noch einmal bewusst, wie gut uns der Strand bei unserem Mira Montra Resort gefiel – obwohl wir einige schöne Plätze auf der Insel sahen, blieb unser eigener Strandabschnitt am Ende unser Favorit.

Unser Tipp: Für die Inselrunde würden wir uns wieder ungefähr einen halben bis ganzen Tag Zeit lassen. Nicht weil es unzählige Sehenswürdigkeiten gibt, sondern gerade weil es Spaß macht, ohne Zeitdruck herumzufahren und spontan stehen zu bleiben.

Strand am Mira Montra Resort

Koh Kham: Unser schönster Ausflug von Koh Mak

Ein Highlight, das wir auf Koh Mak auf keinen Fall missen möchten, war unser Ausflug nach Koh Kham. Die kleine Insel liegt nur einen kurzen Bootstrip von Koh Mak entfernt und sieht mit ihrem unglaublich weißen Sand, dem türkisfarbenen Wasser und den markanten schwarzen Vulkanfelsen fast ein bisschen unwirklich aus. Gerade dieser Kontrast macht Koh Kham landschaftlich so besonders.

Wir fuhren mit dem Boot hinüber und verbrachten dort ein paar richtig schöne Stunden. Koh Kham ist klein und ein großes Besichtigungsprogramm gibt es nicht – aber genau darum geht es auch nicht. Baden, im Sand spielen und dieses unglaublich klare Wasser genießen waren für uns vollkommen ausreichend.

Ganz ohne Infrastruktur ist man auf Koh Kham aber nicht: Direkt auf der Insel gibt es eine kleine, einfache Bar, an der man Getränke und Kleinigkeiten bekommt. Viel Auswahl sollte man nicht erwarten, für eine Erfrischung zwischendurch reicht es aber völlig aus. Gerade wenn man ein paar Stunden auf Koh Kham verbringt, fanden wir das praktisch.

Spannend fanden wir die Geschichte der Insel. Hinter dem Traumstrand stehen nämlich die Überreste eines nie fertiggestellten Luxusresorts. Früher gab es auf Koh Kham einfache Bungalows, später sollte hier mit dem Ananya Hideaway ein exklusives Resort mit luxuriösen Villen und privaten Pools entstehen. Die Bauarbeiten begannen, wurden jedoch nie abgeschlossen. Noch heute stehen die unfertigen Gebäude auf der Insel und bilden einen ziemlich ungewöhnlichen Kontrast zur tropischen Kulisse.

Gerade mit unseren Kindern fanden wir den Ausflug ideal, weil die Bootsfahrt kurz war und wir anschließend einfach Zeit am Strand verbringen konnten. Das Wasser war bei unserem Besuch ruhig und eignete sich wunderbar zum Baden. Wer möchte, kann rund um Koh Kham außerdem schnorcheln oder mit dem Kajak von Koh Mak hinüberfahren.

Für uns war Koh Kham deshalb nicht nur eines der Highlights auf Koh Mak, sondern einer der schönsten kleinen Inselausflüge unserer gesamten Thailand-Reise. Der weiße Strand und das klare Wasser wären allein schon Grund genug für einen Besuch – zusammen mit den schwarzen Felsen und dem unfertigen Resort hat die Insel aber noch einmal eine ganz eigene Atmosphäre.

Wie kommt man von Koh Mak nach Koh Kham?

Die einfachste Möglichkeit, von Koh Mak nach Koh Kham zu kommen, ist mit einem kleinen Boot. Die Überfahrt startet am Ao Suan Yai Beach, unter anderem beim Koh Mak Resort, und dauert nur wenige Minuten. Gerade für einen spontanen Halbtagesausflug lässt sich Koh Kham deshalb richtig unkompliziert einplanen.

Wir entschieden uns mit unseren Kindern ebenfalls für das Boot und fanden die kurze Überfahrt angenehm und unkompliziert. Wer sportlicher unterwegs ist, kann Koh Kham aufgrund der geringen Entfernung grundsätzlich auch mit dem Kajak erreichen. Mit kleineren Kindern würden wir persönlich aber wieder das Boot nehmen.

Unser Tipp: Erkundigt euch am besten direkt vor Ort nach den aktuellen Abfahrtszeiten und Preisen. Diese können sich ändern und auch wetterabhängig sein. Wir würden außerdem nicht nur für einen ganz kurzen Fotostopp hinüberfahren, sondern mindestens zwei bis drei Stunden für Koh Kham einplanen. Dafür hat uns der Strand viel zu gut gefallen.

Unser Fazit zu den Aktivitäten auf Koh Mak

Koh Mak war für uns nicht die Insel für möglichst viele Sehenswürdigkeiten – und genau das gefiel uns daran. Mit dem Golf Cart die Insel auf eigene Faust zu entdecken und einen Ausflug nach Koh Kham zu machen, war für unsere drei Tage vollkommen ausreichend.

Wenn Koh Chang für uns die abwechslungsreichste Insel für Ausflüge war, stand auf Koh Mak deutlich mehr die Entschleunigung im Mittelpunkt. Ein bisschen die Insel erkunden, zwischendurch anhalten, baden und ansonsten einfach die Ruhe genießen – mehr Programm hätten wir dort mit unseren Kindern gar nicht gebraucht.

Und mit Koh Kham hatten wir trotzdem ein echtes Highlight dabei, das wir bei einem Aufenthalt auf Koh Mak jederzeit wieder einplanen würden.

Koh Kood entdecken: Kajakfahren, Traumstrände & Inselrundfahrt

Nach Koh Chang und Koh Mak war Koh Kood unsere dritte und letzte Insel im Koh Chang Archipel – und am Ende unser persönlicher Favorit. Die Insel fühlte sich für uns noch einmal ruhiger und ursprünglicher an. Große Sehenswürdigkeiten brauchten wir hier gar nicht. Unsere schönsten Erlebnisse waren vielmehr die Kombination aus Kajakfahren, wunderschönen Stränden und einer privaten Tour über die Insel.

Auch offiziell wird Koh Kood vor allem als ruhige Natur- und Badeinsel beschrieben. Zu den bekannten Aktivitäten gehören Kajakfahren, Schnorcheln, Ausflüge zu Wasserfällen und das Erkunden der verschiedenen Strände.

Mit dem Kajak die Küste von Koh Kood entdecken

Eine unserer liebsten Aktivitäten konnten wir direkt bei unserer Unterkunft starten. Im Shantaa Resort standen Kajaks zur Verfügung, mit denen wir vom Strand aus lospaddeln konnten.

Gerade mit Kindern gefiel uns das richtig gut, weil wir dafür keinen eigenen Ausflug organisieren mussten. Wir konnten einfach dann starten, wenn es für uns passte, ein Stück an der Küste entlangpaddeln und anschließend wieder zurück zum Resort fahren. Für unsere Kinder war allein das gemeinsame Paddeln schon ein kleines Abenteuer.

Mit kleineren Kindern würden wir dabei natürlich immer auf passende Schwimmwesten, ruhiges Wetter und die aktuellen Bedingungen auf dem Wasser achten. Wir würden außerdem keine bestimmte Strecke als Familientour empfehlen, sondern immer danach entscheiden, wie ruhig das Meer gerade ist und wie lange die Kinder mitmachen möchten.

Koh Kood ohne Roller: Unsere private Inselrundfahrt

Einen Roller zu mieten kam für uns auch auf Koh Kood mit unseren damals drei und fünf Jahre alten Kindern nicht infrage. Gleichzeitig wollten wir aber mehr von der Insel sehen als nur die Umgebung unseres Resorts. Deshalb organisierten wir uns eine private Fahrerin und erkundeten Koh Kood einen Tag lang mit dem Auto. Rückblickend war das für uns eine der besten Entscheidungen auf der Insel.

Wir konnten selbst bestimmen, wo wir anhalten und wie lange wir bleiben wollten. Wenn es den Kindern irgendwo gefiel, blieben wir einfach länger. Wenn ein Stopp weniger interessant war, ging es weiter. Gerade mit kleinen Kindern finden wir solche individuellen Touren wesentlich angenehmer als einen fix durchgetakteten Tagesausflug.


Wenn ihr Koh Kood entspannt und ohne Roller erkunden möchtet, können wir euch Koh Kood Meow’s Tours empfehlen. Wir buchten dort eine private Fahrerin, die uns einen ganzen Tag über die Insel brachte. Gerade mit unseren damals noch kleinen Kindern war das für uns die perfekte Lösung.

Wir konnten die verschiedenen Stopps ganz flexibel und ohne Zeitdruck miteinander verbinden und mussten uns weder um die Strecke noch ums Rollerfahren kümmern. Für den gesamten Tag bezahlten wir 1.500 Baht (Stand 2025) – umgerechnet 40 Euro.

Bang Bao Beach – einer unserer schönsten Strände

Bei unserer Inselrunde kamen wir auch zum Bang Bao Beach – und der blieb uns besonders in Erinnerung. Türkisfarbenes Wasser, heller Sand und die geschützte Bucht: Genau so hatten wir uns die Strände auf Koh Kood vorgestellt. Wir verbrachten hier ganz bewusst Zeit am Wasser, anstatt den nächsten Programmpunkt anzusteuern.

Gerade mit Kindern sind solche Stopps für uns inzwischen ohnehin oft die schönsten. Wir brauchen nicht jeden Tag mehrere Sehenswürdigkeiten. Wenn wir einen Strand finden, an dem die Kinder zufrieden spielen und baden können und wir selbst gerne bleiben, dann bleiben wir eben.

Bang Bao Beach gehörte für uns definitiv zu den schönsten Strandstopps unserer gesamten Thailand-Reise.

Kleine Stopps statt vollem Besichtigungsprogramm

Während unserer Rundfahrt sahen wir noch weitere Ecken der Insel und machten unterwegs immer wieder kleinere Stopps. Genau diese Art, Koh Kood zu erkunden, passte für uns besonders gut.

Die Insel hätte durchaus noch mehr klassische Ausflugsziele geboten. Wir haben aber bewusst nicht versucht, möglichst viele davon in unseren Aufenthalt zu packen. Für uns war Koh Kood vor allem der Ort, an dem wir nach den vorherigen Stationen unserer Thailand-Reise einen Gang zurückschalten konnten.

Wie viel Zeit würden wir für Aktivitäten auf Koh Kood einplanen?

Wir würden auf Koh Kood nicht jeden Tag einen Ausflug planen. Für eine Inselrundfahrt reicht aus unserer Erfahrung ein Tag gut aus, wenn man sich einige ausgewählte Stopps vornimmt. Die übrige Zeit würden wir wieder bewusst freihalten: Kajak fahren, baden, am Strand bleiben und spontan entscheiden, worauf wir gerade Lust haben.

Gerade darin lag für uns der größte Unterschied zu Koh Chang. Während Koh Chang deutlich mehr Auswahl an klassischen Ausflügen und Aktivitäten bot, mussten wir auf Koh Kood gar nicht ständig etwas unternehmen, um das Gefühl zu haben, etwas zu erleben.

Unser Eindruck von Koh Kood: Wenn wir uns von Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood noch einmal für nur eine Insel entscheiden müssten, wäre es für uns Koh Kood. Nicht weil es hier die meisten Sehenswürdigkeiten gibt, sondern weil uns die Mischung aus Ruhe, Natur, wunderschönen Stränden und kleinen Aktivitäten auf dem Wasser mit unseren Kindern am besten gefallen hat.

Koh Chang, Koh Mak oder Koh Kood: Welche Insel passt zu euch?

Nachdem wir Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood selbst bereist haben, fanden wir vor allem spannend, wie unterschiedlich sich die drei Inseln anfühlen. Obwohl sie relativ nah beieinanderliegen, hat jede ihren ganz eigenen Charakter – und auch bei den Aktivitäten unterscheiden sie sich deutlich.

Koh Chang bietet aus unserer Sicht die größte Auswahl an unterschiedlichen Aktivitäten und Ausflügen. Koh Mak ist kleiner und lässt sich wunderbar auf eigene Faust erkunden, während uns Koh Kood mit seiner Kombination aus Natur, wunderschönen Stränden und entspannten Aktivitäten auf und am Wasser am besten gefallen hat.

Welche Insel die richtige ist, hängt deshalb weniger davon ab, wo es die meisten Sehenswürdigkeiten gibt, sondern vielmehr davon, was ihr auf eurer Reise erleben möchtet. Und natürlich spielte bei unserer Einschätzung auch eine Rolle, dass wir mit zwei kleinen Kindern unterwegs waren.

Koh ChangKoh MakKoh Kood
NaturMangroven, Regenwald, Strändegrüne, überschaubare Inselviel Natur, Buchten und tropische Landschaft
Strändegroße Auswahlruhig und kein Trubelfür uns die schönsten
Ausflügegrößte Auswahlweniger klassische AusflugszieleInselrundfahrt, Strände und Natur
Ruheje nach Region unterschiedlichsehr ruhigin den meisten Regionen sehr ruhig
Fortbewegung mit Kindernprivater Fahrer war für uns idealGolf Cart war unser Favoritprivate Fahrerin war für uns ideal
Unser Eindruckabwechslungsreichste Inselklein, ruhig und entspanntunser persönlicher Favorit

Koh Chang: Wenn ihr möglichst viel erleben möchtet

Von den drei Inseln würden wir Koh Chang Familien empfehlen, die neben Strand auch unterschiedliche Ausflüge unternehmen möchten. Die Insel ist wesentlich größer als Koh Mak und bietet entsprechend mehr Möglichkeiten.

Uns gefiel vor allem die Abwechslung während unserer privaten Tagestour. Morgens durch die Mangroven fahren, kleine Orte entdecken, unterwegs irgendwo anhalten und später noch am Strand baden – dadurch hatten wir an einem einzigen Tag ganz unterschiedliche Eindrücke.

Mit kleinen Kindern würden wir Koh Chang allerdings wieder mit einem privaten Fahrer erkunden. Die Entfernungen sind größer und wir persönlich wollten mit unseren damals drei und fünf Jahre alten Kindern nicht mit dem Roller über die Insel fahren.

Koh Mak: Wenn ihr es unkompliziert und ruhig mögt

Koh Mak war für uns die entspannteste Insel zum selbstständigen Erkunden. Mit dem Golf Cart konnten wir einfach losfahren und dort anhalten, wo es uns gerade gefiel.

Die Insel bietet zwar weniger klassische Sehenswürdigkeiten als Koh Chang, aber genau das empfanden wir nicht als Nachteil. Wir mussten nicht überlegen, welche zehn Orte wir unbedingt sehen wollten, sondern konnten den Tag einfach auf uns zukommen lassen.

Mit Koh Kham gibt es außerdem einen richtig schönen Bootsausflug, der sich auch mit kleineren Kindern gut in einen entspannten Inselaufenthalt integrieren ließ.

Koh Kood: Wenn Natur und schöne Strände im Vordergrund stehen

Wenn wir nur nach der Anzahl der Aktivitäten gehen würden, wäre Koh Kood wahrscheinlich nicht unsere erste Wahl. Trotzdem war Koh Kood am Ende unsere Lieblingsinsel.

Hier passte für uns einfach das Gesamtpaket: wunderschöne Strände, viel Natur, Kajakfahren und eine private Inselrundfahrt, bei der wir selbst bestimmen konnten, wie unser Tag aussieht.

Gerade mit Kindern fanden wir es angenehm, dass wir gar kein großes Programm brauchten. Ein paar Stunden mit dem Kajak oder an einem schönen Strand waren für uns oft genug.

Welche der drei Inseln würden wir mit Kindern wählen?

Müssten wir uns entscheiden, würden wir es davon abhängig machen, wie ihr euren Familienurlaub verbringen möchtet:

  • Koh Chang würden wir wählen, wenn ihr möglichst viele unterschiedliche Aktivitäten und Ausflüge unternehmen möchtet.
  • Koh Mak passt für uns besonders gut zu Familien, die eine kleine, ruhige Insel unkompliziert erkunden und einen Ausflug nach Koh Kham machen möchten.
  • Koh Kood würden wir empfehlen, wenn wunderschöne Strände, Natur und ein eher ruhiger Inselurlaub im Vordergrund stehen.

Wir persönlich würden wieder Koh Kood wählen. Das bedeutet aber nicht, dass die Insel grundsätzlich „besser“ für Familien ist. Koh Chang bot uns deutlich mehr Abwechslung und auf Koh Mak hatten wir mit dem Golf Cart und Koh Kham ebenfalls Erlebnisse, die wir nicht missen möchten.

Gerade deshalb fanden wir unser Inselhopping zwischen Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood so schön: Wir mussten uns nicht für eine dieser unterschiedlichen Inseln entscheiden, sondern konnten alle drei kennenlernen.

Wie wir die drei Inseln in unsere Reise eingebaut haben, welche Route wir gewählt haben und wie viele Nächte wir jeweils geblieben sind, findet ihr in unserem ausführlichen Reisebericht Thailand mit Kindern – unsere 17-tägige Rundreise

Unsere Tipps für Aktivitäten im Koh Chang Archipel mit Kindern

Rückblickend hat für uns vor allem eines gut funktioniert: nicht zu viel Programm einzuplanen. Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood bieten zwar genügend Möglichkeiten für Ausflüge, gleichzeitig wären uns die schönsten Strandtage und spontanen Stopps entgangen, wenn wir jeden Tag komplett durchgeplant hätten.

Gerade mit unseren damals drei und fünf Jahre alten Kindern war die Mischung aus einem Ausflugstag und anschließend wieder mehr Zeit zum Baden und Entspannen ideal. Ein paar Dinge würden wir bei einer weiteren Reise deshalb genauso machen.

Mit kleinen Kindern lieber Fahrer statt Roller

Auf Koh Chang und Koh Kood entschieden wir uns bewusst gegen einen Roller und organisierten für unsere Erkundungstouren jeweils einen privaten Fahrer bzw. eine private Fahrerin. Für uns war das mit zwei kleinen Kindern die entspanntere Variante.

Vor allem auf Koh Chang sind die Entfernungen größer und die Straßen teilweise kurvig und steil. Wir würden deshalb auch bei einer weiteren Reise mit kleinen Kindern wieder auf einen Fahrer zurückgreifen. Ein weiterer Vorteil: Wir konnten die Tour an unsere Kinder anpassen und spontan entscheiden, wie lange wir an einem Ort bleiben wollten.

Auf Koh Mak war das anders. Dort mieteten wir ein Golf Cart und fanden diese Art der Fortbewegung für die überschaubare Insel richtig praktisch. Gerade dieser Tag, an dem wir ohne großes Ziel über Koh Mak gefahren sind, gehört für uns zu den schönen Erinnerungen an die Reise.

Badesachen bei Ausflügen am besten immer dabeihaben

Was wir im Koh Chang Archipel schnell gelernt haben: Badesachen gehören bei fast jedem Ausflug in die Tasche. Viele unserer Touren ließen sich wunderbar mit einem spontanen Strandstopp verbinden.

Auf Koh Chang legten wir beispielsweise am Long Beach eine Badepause ein, auf Koh Mak war Koh Kham ohnehin ein Badeausflug und auf Koh Kood wollten wir am Bang Bao Beach schließlich gar nicht so schnell wieder weiter.

Gerade mit Kindern fanden wir diese Kombination ideal. Nach einer Autofahrt oder einem anderen Programmpunkt noch eine Runde ins Meer zu springen, machte auch längere Ausflugstage deutlich entspannter.

Nicht jeden Tag mit Aktivitäten verplanen

Wir würden auch beim nächsten Mal ganz bewusst freie Tage zwischen den Ausflügen lassen. Gerade Koh Mak und Koh Kood haben uns nicht deshalb so gut gefallen, weil es dort unzählige Sehenswürdigkeiten gibt.

Kajak fahren, spontan mit dem Golf Cart losfahren oder einfach länger an einem schönen Strand bleiben – genau diese Tage waren mindestens genauso schön wie unsere geplanten Touren.

Wer mehrere Inseln miteinander kombiniert, sollte außerdem bedenken, dass auch die Wechseltage Zeit kosten. Unterkunft verlassen, zum Pier fahren, Boot fahren und auf der nächsten Insel wieder ankommen: Für uns waren das keine Tage, an denen wir zusätzlich noch ein großes Programm gebraucht hätten.

Für Koh Kham genügend Zeit einplanen

Bei manchen Ausflügen reicht uns ein kurzer Stopp vollkommen. Koh Kham gehört für uns definitiv nicht dazu. Wenn wir schon mit dem Boot auf eine so kleine Insel mit unglaublich klarem Wasser und weißem Sand fahren, möchten wir dort nicht nach kurzer Zeit schon wieder aufbrechen müssen.

Gerade auf Koh Kham geht es aus unserer Sicht gar nicht darum, möglichst viel zu unternehmen. Wir fanden es viel schöner, ohne Zeitdruck zu baden, mit den Kindern im Sand zu spielen und einfach die besondere Kulisse zu genießen. Zwischendurch kann man sich an der kleinen Bar etwas zu trinken holen und anschließend wieder ein ruhiges Plätzchen am Strand suchen.

Was würden wir beim nächsten Mal im Koh Chang Archipel noch machen?

Obwohl wir auf Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood einiges erlebt haben, blieb natürlich noch genug übrig. Gerade weil wir mit unseren damals drei und fünf Jahre alten Kindern bewusst nicht jeden Tag mit Ausflügen vollpacken wollten, haben wir manche bekannten Highlights ausgelassen. Bei einer weiteren Reise würden wir uns vor allem diese Aktivitäten näher ansehen.

Einen Wasserfall auf Koh Kood besuchen

Auf Koh Kood würden wir bei einem nächsten Aufenthalt gerne einen der Wasserfälle besuchen. Besonders der Khlong Chao Waterfall gehört zu den bekannten Naturhighlights der Insel, aber auch der Khlong Yai Kee Waterfall ist ein beliebtes Ziel.

Bei unserer Reise haben wir die Wasserfälle allerdings bewusst ausgelassen, denn während unseres Aufenthalts führten sie aufgrund der trockenen Bedingungen kaum Wasser. Deshalb entschieden wir uns, unsere Zeit lieber für die Strände und andere Aktivitäten auf der Insel zu nutzen.

Bei einem nächsten Besuch würden wir das spontan vom aktuellen Wasserstand abhängig machen. Wenn die Wasserfälle ausreichend Wasser führen, hätten wir definitiv Lust, auch diese grünere Seite von Koh Kood kennenzulernen. Gerade bei solchen Naturhighlights lohnt es sich unserer Erfahrung nach, vor Ort nachzufragen, wie die Bedingungen aktuell sind.

Schnorchelausflug zu den kleinen Inseln

Auch einen richtigen Schnorchel- oder Bootsausflug haben wir während unseres Aufenthalts nicht gemacht. Das wäre für uns bei einem weiteren Besuch wahrscheinlich der größte zusätzliche Programmpunkt.

Rund um Koh Chang liegen zahlreiche kleinere Inseln und Korallenriffe. Besonders Koh Rang und die umliegenden Inseln werden von der Tourism Authority of Thailand als Schnorchel- und Tauchgebiet genannt.

Mit älteren Kindern würden wir so einen Tagesausflug inzwischen eher einplanen. Als unsere Kinder drei und fünf Jahre alt waren, fanden wir kurze Bootsfahrten, Baden und Kajakfahren für uns vollkommen ausreichend.

Noch mehr Zeit für Koh Kood

Und dann gibt es noch etwas, das eigentlich gar keine zusätzliche Aktivität ist: Wir würden Koh Kood beim nächsten Mal einfach mehr Zeit geben. Die Insel war unser persönlicher Favorit und genau dort hätten wir rückblickend noch ein paar zusätzliche Tage verbringen können. Nicht, um möglichst viele weitere Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern um noch mehr Zeit zum Kajakfahren, Baden und Erkunden zu haben.

Die offizielle Tourism Authority of Thailand nennt für Koh Kood neben den Wasserfällen auch Schnorcheln, Bootsausflüge, Mangroven und das Ao Yai Fisherman’s Village als mögliche Erlebnisse. Davon würden wir uns bei einem nächsten Aufenthalt wahrscheinlich spontan etwas aussuchen – je nachdem, worauf wir und die Kinder gerade Lust haben.

Unser wichtigstes Learning würden wir dabei aber nicht ändern: Auch beim zweiten Besuch würden wir nicht versuchen, jedes Highlight im Koh Chang Archipel mitzunehmen. Gerade die Mischung aus einzelnen Ausflügen und ausreichend freien Tagen hat diese Reise für uns so entspannt gemacht.

FAQ: Highlights & Aktivitäten im Koh Chang Archipel

Was kann man auf Koh Chang unternehmen?

Koh Chang bot uns von den drei Inseln die größte Auswahl an unterschiedlichen Aktivitäten und Ausflügen. Besonders gefallen haben uns die Bootsfahrt durch die Mangroven bei Salak Khok, Long Beach und Ronnie’s Organic Coconut Garden. Daneben bietet Koh Chang unter anderem Wasserfälle, Schnorchel- und Bootsausflüge sowie zahlreiche Strände.

Was sind die schönsten Highlights im Koh Chang Archipel?

Unsere persönlichen Highlights waren die Mangroven von Salak Khok auf Koh Chang, die Erkundung von Koh Mak mit dem Golf Cart, der Ausflug nach Koh Kham sowie Kajakfahren und Bang Bao Beach auf Koh Kood. Welche davon am besten passen, hängt aber stark davon ab, ob ihr lieber aktiv unterwegs seid, Natur erleben oder einfach schöne Strände genießen möchtet.

Koh Chang, Koh Mak oder Koh Kood – welche Insel ist die schönste?

Für uns persönlich war Koh Kood die schönste der drei Inseln. Koh Chang bietet allerdings deutlich mehr unterschiedliche Aktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten. Koh Mak empfanden wir als besonders klein, ruhig und unkompliziert. Gerade deshalb fanden wir es schön, alle drei Inseln miteinander zu kombinieren.

Wie viele Tage sollte man für Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood einplanen?

Wir würden mindestens drei Nächte pro Insel einplanen und nicht versuchen, alle drei möglichst schnell abzuhaken. Auch die Inselwechsel brauchen Zeit. Koh Kood würden wir bei einer nächsten Reise sogar ein paar zusätzliche Tage geben.

Lohnt sich Inselhopping zwischen Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood?

Für uns definitiv ja. Gerade die Unterschiede machten das Inselhopping spannend: Koh Chang war abwechslungsreich, Koh Mak klein und entspannt und Koh Kood wurde unser persönlicher Favorit. Wer genügend Zeit mitbringt, muss sich deshalb gar nicht für eine der drei Inseln entscheiden.

Was kann man auf Koh Mak unternehmen?

Unser Highlight war, Koh Mak mit dem Golf Cart zu erkunden und spontan an Stränden, Aussichtspunkten und Cafés anzuhalten. Besonders empfehlen würden wir außerdem den kurzen Bootsausflug nach Koh Kham. Wer mehr unternehmen möchte, kann auf Koh Mak beispielsweise Kajak fahren, Rad fahren oder schnorcheln.

Was kann man auf Koh Kood unternehmen?

Wir erkundeten Koh Kood bei einer privaten Inselrundfahrt, besuchten verschiedene Strände und waren mit dem Kajak unterwegs. Bekannt ist die Insel außerdem für ihre Wasserfälle, Mangroven und Fischerdörfer. Bei unserem Aufenthalt führten die Wasserfälle allerdings kaum Wasser, weshalb wir sie ausgelassen haben.

Welche Aktivitäten im Koh Chang Archipel eignen sich mit kleinen Kindern?

Unsere Kinder waren während der Reise drei und fünf Jahre alt. Besonders unkompliziert fanden wir die Mangroven-Bootsfahrt auf Koh Chang, Koh Mak mit dem Golf Cart, die kurze Bootsfahrt nach Koh Kham sowie Strandtage und Kajakfahren auf Koh Kood. Für uns war wichtig, dass wir die Tage flexibel gestalten und jederzeit Pausen machen konnten.

Kann man Koh Chang und Koh Kood ohne Roller erkunden?

Ja. Wir haben auf beiden Inseln bewusst keinen Roller gemietet. Auf Koh Chang waren wir mit einem privaten Fahrer unterwegs, auf Koh Kood mit einer privaten Fahrerin. Gerade mit unseren kleinen Kindern fanden wir das deutlich entspannter und konnten trotzdem viel von den Inseln sehen.

Welche Insel im Koh Chang Archipel hat die schönsten Strände?

Uns haben die Strände auf Koh Kood am besten gefallen, besonders Bang Bao Beach. Koh Chang bietet dafür eine größere Auswahl an unterschiedlichen Stränden, während wir auf Koh Mak vor allem die ruhige Atmosphäre mochten. Das ist allerdings unsere persönliche Einschätzung – einen objektiv schönsten Strand gibt es natürlich nicht.

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