Familienfreundliche Unterkünfte in Südafrika: 5 selbst getestete Unterkünfte mit Kindern

Blick von einer familienfreundlichen Unterkunft in Südafrika aufs Meer

Vom Apartment am Strand von Kapstadt bis zum Glamping-Zelt mitten in der Natur: Diese fünf familienfreundlichen Unterkünfte in Südafrika haben wir auf unserer Rundreise selbst getestet.

Das erwartet euch in diesem Beitrag:

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Welche familienfreundlichen Unterkünfte in Südafrika können wir empfehlen?

Auf unserer 12-tägigen Rundreise durch Südafrika waren wir mit unseren damals vier und sechs Jahre alten Kindern unterwegs und haben bewusst sehr unterschiedliche Unterkünfte gewählt: ein Apartment in einer ruhigen Wohngegend von Kapstadt, zwei Glamping-Camps, ein Beach House direkt am Meer und eine Lodge auf einer Straußenfarm.

Rückblickend würden wir alle fünf Unterkünfte wieder buchen. Trotzdem waren sie sehr unterschiedlich – und genau das hat uns gefallen. Unser Gesamtfavorit war das Dune Beach House in Wilderness, für unsere Kinder hatte AfriCamps at Kam’Bati vermutlich den größten Spaßfaktor und in der Old Mill Lodge waren vor allem die vielen Tiere ein Highlight.

Uns waren bei der Auswahl vor allem drei Dinge wichtig: eine sichere Lage, eine praktische Position entlang unserer Route und genügend Möglichkeiten, damit sich auch unsere Kinder wohlfühlen. Da wir während der Osterferien unterwegs waren, haben wir die meisten Unterkünfte bereits mehr als ein halbes Jahr im Voraus gebucht.

Dieser Beitrag ist Teil unserer großen Südafrika-Reise mit Kindern. Dort findet ihr unsere komplette 12-Tage-Route von Kapstadt über die Garden Route und die Kleine Karoo bis zurück in die Weinregion.

Unsere Unterkünfte in Südafrika im Überblick

UnterkunftOrt & NächteWas Familien erwartetUnser Fazit
Sunset Beach Holiday AccommodationKapstadt · 3 NächteApartment, Küche, Pool, Garten, wenige Minuten zum StrandRuhige und sichere Basis für Kapstadt
AfriCamps at Kam’Batibei Swellendam · 2 NächteGlamping, Hot Tub, Pools, Rutschen, Spielplatz, MinigolfUnser Kinder-Favorit
Dune Beach HouseWilderness · 3 NächteMeerblick, Frühstück, direkter StrandzugangUnser Gesamtfavorit
Old Mill LodgeOudtshoorn · 2 NächteTiere, großer Garten, Spielplatz, RestaurantIdeal mit tierbegeisterten Kindern
AfriCamps at Pat BuschRobertson · 1 NachtGlamping, Hot Tub, Natur und viel RuheWunderschön – aber eine Nacht war zu kurz

Ist die Sunset Beach Holiday Accommodation eine gute Unterkunft für Familien in Kapstadt?

Unsere ersten drei Nächte in Südafrika verbrachten wir in der Sunset Beach Holiday Accommodation bei Stefanie Dohrmann. Für uns war das gerade zum Start unserer ersten Südafrika-Reise eine richtig gute Entscheidung. Wir wohnten in einem geräumigen Apartment mit einem Doppelbett für uns Erwachsene und zusätzlichen Schlafmöglichkeiten für die Kinder. Wohn-, Ess- und Schlafbereich waren offen gestaltet, dazu gab es eine voll ausgestattete Küche. Auch Garten und Pool konnten wir mitbenutzen.

Besonders gut gefallen hat uns die Lage. Sunset Beach liegt etwas außerhalb des Zentrums von Kapstadt in einer ruhigen, gepflegten und eher gehobenen Wohngegend. Auf uns wirkte die Gegend sehr sicher und angenehm, was uns gerade mit Kindern wichtig war. Wir konnten direkt vor der Unterkunft parken und waren gleichzeitig in wenigen Minuten zu Fuß am Strand.

Gerade nach einem langen Sightseeing-Tag war das perfekt: noch einmal hinunter ans Meer, die Kinder spielen lassen und gemeinsam den Sonnenuntergang anschauen.

Ein weiterer riesiger Pluspunkt war für uns Gastgeberin Steffi. Sie ist Deutsche, lebt vor Ort und unterstützt auch bei der Reiseplanung und mit Ausflugstipps. Schon vor unserer Reise konnten wir sie mit Fragen löchern. Mit ihr haben wir auch unseren Ausflug über die Kap-Halbinsel unternommen, über den wir in unserem großen Beitrag über Südafrika mit Kindern berichten.

Unser Eindruck von der Sunset Beach Holiday Accommodation

✓ Ruhige Wohnlage außerhalb des Kapstädter Zentrums
✓ Nur wenige Minuten zu Fuß zum Strand
✓ Voll ausgestattetes Apartment zur Selbstversorgung
✓ Pool und Garten können mitbenutzt werden
✓ Parkplatz direkt bei der Unterkunft
✓ Wunderschöne Sonnenuntergänge am Strand
✓ Sehr angenehme und für uns sicher wirkende Wohngegend
✓ Steffi ist eine unglaublich herzliche Gastgeberin und kennt Kapstadt bestens
✓ Besonders angenehm für die ersten Tage einer Südafrika-Reise
✓ Würden wir jederzeit wieder buchen

Das solltet ihr wissen

Sunset Beach liegt nicht mitten im Zentrum von Kapstadt. Für Waterfront, Tafelberg und andere Sehenswürdigkeiten braucht ihr daher ein Auto oder einen Fahrdienst. Zur V&A Waterfront sind es je nach Verkehr ungefähr 20 Minuten mit dem Auto.

Für uns war genau das aber ein Vorteil. Nach einem Tag voller Sightseeing wollten wir nicht mitten im Trubel wohnen, sondern am Abend Ruhe haben und noch kurz ans Meer gehen können. Außerdem war uns wichtig, mit den Kindern in einer Gegend zu wohnen, in der wir uns auch am Abend wohlgefühlt haben.

Wer Kapstadt erkunden möchte, aber mit Kindern lieber ruhig, strandnah und in einer angenehm wirkenden Wohngegend außerhalb des Zentrums wohnt, für den würden wir Sunset Beach sofort wieder empfehlen.

Wie familienfreundlich ist AfriCamps at Kam’Bati bei Swellendam?

Unsere zwei Nächte im AfriCamps at Kam’Bati waren für die Kinder eines der Unterkunfts-Highlights unserer gesamten Rundreise. Das Camp liegt etwa 20 Kilometer westlich von Swellendam auf dem Gelände des Kam’Bati River Resort, dort, wo Breede River und Sonderend River zusammenkommen. Rundherum ist viel Natur, Wasser und offene Landschaft – gleichzeitig gibt es auf dem Gelände erstaunlich viel zu tun.

Wir schliefen in einem großen Glamping-Zelt auf Stelzen mit zwei Schlafbereichen: einem Doppelbett für uns und einem Etagenbett für die Kinder. Dazu kamen ein eigenes Badezimmer, eine voll ausgestattete Küche und eine großzügige Terrasse mit eigenem Hot Tub.

Obwohl man mitten in der Natur schläft, fühlt es sich nicht nach klassischem Camping an. Man hat richtige Betten, ein eigenes Bad und eine Küche und muss selbst keinerlei Campingausrüstung mitbringen. Genau diese Mischung fanden wir mit Kindern super: Abenteuergefühl, aber trotzdem genug Komfort.

Da wir bereits Richtung südafrikanischen Herbst unterwegs waren, wurde es nachts etwas kühler. Die vorhandenen Heizdecken haben aber hervorragend funktioniert. So war es im Bett trotzdem richtig gemütlich.

Ein besonderes Highlight war für uns der eigene holzbefeuerte Hot Tub direkt beim Zelt. Den kann man selbst einheizen, was bei uns problemlos funktioniert hat. Danach am Abend im warmen Wasser zu sitzen und rundherum nur Natur zu haben, war schon ziemlich genial.

Pools, Rutschen, Minigolf und viel Platz für Kinder

Besonders begeistert waren unsere Kinder vom Poolbereich. Es gibt insgesamt drei Pools für unterschiedliche Altersgruppen: von flachen Bereichen für kleinere Kinder bis zu tieferen Pools mit längeren Wasserrutschen für ältere Kinder.

Daneben gibt es einen Spielplatz und einen 8-Loch-Minigolfplatz. Unsere Kids fanden sehr schnell andere Kinder zum Spielen, während wir es uns auf den großen Loungebetten beim Pool gemütlich machen konnten. Für uns war das einer dieser Orte, an denen nicht ständig ein Ausflugsprogramm notwendig ist, weil die Kinder direkt auf dem Gelände genug Beschäftigung finden.

Auch die beiden Flüsse spielen bei Kam’Bati eine große Rolle. Man kann am Breede River spazieren, angeln oder Kanus nutzen. Es gibt sogar einen Steg beziehungsweise eine Seilschaukel ins Wasser. Wir selbst waren nicht im Fluss baden, fanden die Wiese und den Bereich am Wasser aber herrlich zum Sitzen und Abschalten.

Gerade diese Mischung hat uns gut gefallen: am Pool war einiges los, wenige Meter weiter saß man ruhig am Fluss und war mitten in der Natur.

Unser Eindruck von AfriCamps at Kam’Bati

✓ Glamping mitten in der Natur
✓ Geräumige Zelte mit zwei Schlafbereichen
✓ Eigenes Bad und voll ausgestattete Küche
✓ Privater Hot Tub
✓ Mehrere Pools und Wasserrutschen
✓ Spielplatz und Minigolf
✓ Schöne Lage am Fluss
✓ Klassische Campingplätze zusätzlich im River Resort
✓ Für unsere Kinder eine der besten Unterkünfte der Reise
✓ Würden wir sofort wieder buchen

Das solltet ihr wissen

Kam’Bati ist deutlich mehr als nur eine Unterkunft zum Schlafen. Wenn ihr hier übernachtet, würden wir auch genügend Zeit direkt im Resort einplanen. Gerade mit Kindern lohnt es sich, nicht jeden Tag komplett mit Ausflügen zu verplanen. Mit Pools, Wasserrutschen, Spielplatz, Minigolf und dem Bereich am Fluss gibt es vor Ort genug zu tun.

Außerhalb des Hochsommers kann es nachts bereits frisch werden. Bei uns waren die Heizdecken deshalb richtig angenehm. Tagsüber konnten wir dagegen noch problemlos die Pools nutzen.

Die Anlage fanden wir mit unseren damals vier- und sechsjährigen Kindern sehr unkompliziert. Vieles liegt relativ kompakt beisammen, sodass die Kinder schnell zwischen Spielen, Pool und Zelt unterwegs waren und auch rasch andere Kinder kennengelernt haben.

Wer mit Kindern Glamping ausprobieren möchte und dabei Natur mit Pool, Wasserrutschen und Spielmöglichkeiten verbinden möchte, für den fanden wir Kam’Bati richtig schön. Plant am besten genügend Zeit ein, um auch das Resort selbst zu genießen.

Warum war das Dune Beach House in Wilderness unser Favorit?

Das Dune Beach House in Wilderness war unsere Lieblingsunterkunft der gesamten Südafrika-Reise. Wir verbrachten dort drei Nächte im White Room. Das Zimmer war großzügig, hatte zwei große Betten, ein eigenes Badezimmer und vor allem eine Terrasse mit direktem Blick aufs Meer. Und dieser Ausblick war wirklich etwas Besonderes. Schon morgens nach dem Aufstehen konnten wir Delfine im Meer beobachten. Auch beim Frühstück saßen wir mit Blick auf den Ozean und sahen immer wieder Delfine vor der Küste vorbeiziehen.

Zur Unterkunft gehört auch ein Pool. Genutzt haben wir ihn während unseres Aufenthalts allerdings kein einziges Mal – dafür war der Strand direkt vor der Tür einfach zu schön. Über einige Treppen gelangt man direkt hinunter an den riesigen Wilderness Beach. Matthias und ich wechselten uns morgens mit dem Joggen ab – einer blieb bei den Kindern, während der andere am fast menschenleeren Strand laufen ging. Diese Ruhe und die Kulisse waren für uns ein absolutes Highlight.

Von der Unterkunft konnten wir außerdem Liegestühle, Sandspielzeug und Surfbretter mit hinunter zum Strand nehmen. Gerade mit Kindern fanden wir das richtig praktisch.

Auch die Gegend rund um das Dune Beach House hat uns extrem gut gefallen. Sie wirkte auf uns sehr ruhig, gepflegt und sicher, mit vielen beeindruckenden Villen direkt am Strand. Schon allein die Spaziergänge dort waren ein Erlebnis. Wir mussten öfter schmunzeln, wenn wir an riesigen Glasfronten vorbeigingen und drinnen Menschen in ihren Ohrensesseln mit Blick aufs Meer sitzen sahen – diese Häuser waren teilweise schon ziemlich beeindruckend.

Zum Essen mussten wir ebenfalls nicht weit fahren. Zum Salinas Beach Restaurant konnten wir ungefähr zehn Minuten direkt am Strand entlangspazieren. Das hat uns richtig gut gefallen: zuerst ein Spaziergang am Meer, dann entspannt essen und danach wieder am Strand zurück zur Unterkunft. Das Essen fanden wir sehr lecker. In Wilderness selbst gibt es außerdem noch weitere Restaurants, sodass man für mehrere Nächte genügend Auswahl hat.

Auch Gastgeber Bernie und sein Team machten den Aufenthalt besonders. Bernie war extrem freundlich, hilfsbereit und auch unsere Kinder mochten ihn sofort. Er hatte immer Tipps für uns und am Nachmittag gab es sogar selbst gebackenen Kuchen. Solche Kleinigkeiten haben dazu beigetragen, dass wir uns dort sofort wohlgefühlt haben.

Wilderness als Ausgangsbasis für die Garden Route

Was uns an der Unterkunft ebenfalls gut gefallen hat: Wilderness liegt sehr praktisch für Ausflüge entlang der Garden Route. Wir wollten unsere drei Nächte ursprünglich vor allem für Strand und Umgebung nutzen. Da wir aber ausgerechnet zwei Regentage erwischten, änderten wir unsere Pläne spontan.

An einem der Tage fuhren wir nach Knysna, machten dort eine Bootstour und spazierten anschließend noch etwas durch den Ort. Von Wilderness sind es mit dem Auto je nach Verkehr ungefähr 40 bis 50 Minuten nach Knysna. Auch Plettenberg Bay lässt sich grundsätzlich gut als Tagesausflug einplanen. Von Wilderness sind es rund 80 Kilometer beziehungsweise gut eine Stunde Fahrt. Wir hatten Plettenberg Bay ebenfalls auf unserer Liste, haben den Ausflug wegen des schlechten Wetters aber schließlich gestrichen.

In die andere Richtung ist George sehr schnell erreichbar – je nach Route ungefähr 15 bis 25 Minuten mit dem Auto. Dort landeten wir bei stärkerem Regen in einem Trampolinpark, was für unsere Kinder eine richtig gute Schlechtwetter-Alternative war.

Für uns war Wilderness damit eine schöne Mischung: Wenn das Wetter passt, kann man Strandtage genießen. Gleichzeitig erreicht man mehrere Orte und Ausflugsziele der Garden Route relativ unkompliziert mit dem Auto.

Unser Eindruck vom Dune Beach House

✓ Direkte Lage am wunderschönen Wilderness Beach
✓ White Room mit traumhaftem Meerblick
✓ Große Terrasse mit Liegen
✓ Delfine direkt vom Zimmer und beim Frühstück beobachtet
✓ Strand über wenige Treppen erreichbar
✓ Liegestühle, Surfbretter und Sandspielzeug können mit zum Strand genommen werden
✓ Sehr umfangreiches und leckeres Frühstück
✓ Bernie und sein Team sind außergewöhnlich herzlich
✓ Ruhige Villengegend rund um die Unterkunft
✓ Gute Ausgangsbasis für Ausflüge entlang der Garden Route
✓ Perfekt für Strandspaziergänge und morgendliche Laufrunden
✓ Unser persönlicher Unterkunfts-Favorit in Südafrika
✓ Würden wir sofort wieder buchen

Das solltet ihr wissen

Das Meer bei Wilderness kann eine relativ starke Strömung haben. Mit kleinen Kindern würden wir deshalb nicht einfach überall ins Wasser gehen. Bernie gab uns gute Tipps, welche Bereiche geeigneter sind.

Wir hatten ausgerechnet während unserer drei Nächte zwei Regentage. Trotzdem fanden wir genügend Alternativen. Knysna war auch bei durchwachsenem Wetter einen Ausflug wert, und bei stärkerem Regen konnten wir nach George ausweichen.

Auch Restaurants sind gut erreichbar. Zum Salinas Beach Restaurant konnten wir beispielsweise ungefähr zehn Minuten am Strand entlanggehen.

Wer Ruhe, Meerblick und einen wirklich besonderen Strand sucht, aber gleichzeitig Ausflüge entlang der Garden Route unternehmen möchte, für den ist das Dune Beach House unsere klare Empfehlung.

Lohnt sich die Old Mill Lodge bei Oudtshoorn mit Kindern?

Unsere Unterkunft in der Kleinen Karoo war die Old Mill Lodge bei Oudtshoorn. Wir hatten ein Doppelzimmer mit Bergblick. Die Einrichtung war teilweise schon etwas in die Jahre gekommen und nicht so modern wie bei manchen unserer anderen Unterkünfte. Alles war aber sauber und für uns vollkommen in Ordnung.

Der eigentliche Grund, warum uns die Lodge mit Kindern so gut gefallen hat, lag ohnehin vor der Zimmertür. Die Kinder konnten direkt hinaus in den Garten und waren sofort bei den Tieren. Hasen, Ponys, Gänse, Truthähne und natürlich Strauße sorgten dafür, dass es eigentlich immer etwas zu entdecken gab. Gerade die Strauße fanden unsere Kinder spannend – vor allem wenn sie plötzlich mit erstaunlicher Geschwindigkeit über das Gelände sausten.

Dazu kamen riesige Rasenflächen zum Spielen und Herumlaufen sowie ein großer Spielplatz. Pools gibt es ebenfalls, dafür hatten wir bei unserem ziemlich vollen Programm allerdings keine Zeit.

Sehr praktisch fanden wir außerdem das Restaurant direkt bei der Lodge. Der Spielplatz liegt gleich daneben, sodass die Kinder nach dem Essen oder während wir noch gemütlich sitzen wollten weiterspielen konnten. Das Essen hat uns richtig gut geschmeckt, besonders die Steaks. Auch Frühstück war bei unserem Aufenthalt inklusive und für uns vollkommen in Ordnung.

Ruhig gelegen und trotzdem perfekt für Ausflüge

Was uns an der Old Mill Lodge besonders gut gefallen hat, war die Lage. Die Unterkunft liegt sehr ruhig mitten in der Landschaft der Kleinen Karoo. Rundherum ist viel Natur, man hat Berge im Blick und bekommt kaum etwas vom Trubel in Oudtshoorn mit. Gerade nach unseren Ausflügen fanden wir es angenehm, wieder an einen so ruhigen Ort zurückzukommen.

Gleichzeitig war die Lodge für unsere Route eine super Ausgangsbasis für viele Sehenswürdigkeiten rund um Oudtshoorn. Von hier aus sind wir zur Buffelsdrift Game Lodge gefahren und haben dort an einem Game Drive teilgenommen. Auch für die Cango Caves, die wir aber nicht besucht haben, liegt die Unterkunft sehr praktisch, weil sie direkt an der Strecke in diese Richtung liegt.

Für uns besonders passend war außerdem, dass wir von hier aus über den Swartberg Pass weiterfahren konnten. Die Old Mill Lodge lag für diese Etappe genau richtig auf unserer Route, ohne dass wir große Umwege machen mussten. Genau diese Kombination fanden wir ideal: absolut ruhig wohnen, aber trotzdem schnell bei den wichtigsten Ausflugszielen der Kleinen Karoo sein.

Unser Eindruck von der Old Mill Lodge

✓ Viele Tiere direkt auf dem Gelände
✓ Hasen, Ponys, Gänse, Truthähne und Strauße
✓ Kinder können teilweise Tiere füttern und streicheln
✓ Riesige Rasenflächen zum Spielen und Herumlaufen
✓ Großer Spielplatz
✓ Pools vorhanden
✓ Restaurant direkt bei der Lodge
✓ Spielplatz praktisch neben dem Restaurant
✓ Frühstück bei unserem Aufenthalt inklusive
✓ Sehr ruhige Lage mitten in der Natur
✓ Gute Ausgangsbasis für Oudtshoorn und Umgebung
✓ Praktisch für Buffelsdrift, Cango Caves und Swartberg Pass
✓ Würden wir trotz der älteren Zimmer wieder buchen

Das solltet ihr wissen

Die Zimmer waren bei unserem Aufenthalt nicht besonders modern eingerichtet. Wer großen Wert auf stylische oder neue Zimmer legt, sollte das wissen.

Für uns hat das Familienangebot diesen Punkt aber mehr als ausgeglichen. Unsere Kinder waren ohnehin fast jede freie Minute draußen bei den Tieren, auf dem Spielplatz oder auf der großen Wiese. Gerade weil die Lodge etwas außerhalb von Oudtshoorn liegt, ist sie besonders praktisch, wenn ihr ohnehin mit dem Mietwagen unterwegs seid und mehrere Ausflüge in der Umgebung plant.

Wer mit Kindern in der Kleinen Karoo übernachten möchte und Tiere, viel Platz, Ruhe und eine praktische Lage für Ausflüge wichtiger findet als modernes Interior, ist in der Old Mill Lodge unserer Meinung nach richtig.

Ist AfriCamps at Pat Busch bei Robertson mit Kindern empfehlenswert?

Zum Ende unserer Rundreise verbrachten wir noch eine Nacht bei AfriCamps at Pat Busch in der Nähe von Robertson. Die Glamping-Zelte ähneln jenen bei Kam’Bati: zwei Schlafbereiche, eine eigene Küche, ein Badezimmer, eine Terrasse und ein privater Hot Tub. Trotzdem war die Atmosphäre hier komplett anders.

Bei Pat Busch liegen die Zelte deutlich weiter auseinander und die gesamte Anlage wirkt viel weitläufiger. Dadurch hat man unglaublich viel Ruhe und Privatsphäre. Für uns Erwachsene war genau diese abgeschiedene Lage mitten in der Natur wunderschön.

Es gibt einen Pool, einen kleinen See beziehungsweise Farm Dam, einen Spielbereich und verschiedene Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren oder Paddeln. Vor allem der Ausblick und die Weite haben uns hier gefallen – man sitzt vor dem Zelt und schaut einfach nur in die Landschaft.

Ruhig mitten in der Weinregion rund um Robertson

Auch die Gegend rund um Robertson hat uns sehr gut gefallen. Die Landschaft wirkte auf uns extrem gepflegt, weitläufig und fast ein bisschen elegant: Weinberge, schöne Farmen, Berge im Hintergrund und dazwischen immer wieder sehr gepflegte Anwesen.

Gerade nach den doch recht unterschiedlichen Landschaften auf unserer Route war die Weinregion noch einmal etwas ganz Eigenes. Alles wirkte auf uns ruhig, ordentlich und eher gehoben, aber gleichzeitig überhaupt nicht steif.

Pat Busch passt genau in diese Umgebung. Man wohnt sehr abgeschieden und mitten in der Natur, ist aber gleichzeitig in einer Region unterwegs, in der man problemlos Weingüter, kleine Orte und Ausflugsziele miteinander verbinden kann. Für uns war das ein sehr schöner Abschluss der Rundreise.

Unser Eindruck von AfriCamps at Pat Busch

✓ Glamping mitten in wunderschöner Natur
✓ Sehr ruhige und abgeschiedene Lage
✓ Viel Privatsphäre zwischen den einzelnen Zelten
✓ Privater Holz-Hot-Tub
✓ Voll ausgestattete Küche und eigenes Badezimmer
✓ Pool und kleiner See auf dem Gelände
✓ Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Paddeln
✓ Traumhafter Ausblick
✓ Schöne Lage in der Weinregion rund um Robertson
✓ Sehr gepflegte und auf uns eher gehoben wirkende Umgebung
✓ Für Ruhesuchende besonders schön
✓ Eine Nacht war definitiv zu kurz
✓ Würden wir wieder buchen – aber mindestens für zwei Nächte

Das solltet ihr wissen

Pat Busch ist deutlich weitläufiger als Kam’Bati. Deshalb konnten wir unsere damals vier- und sechsjährigen Kinder dort weniger einfach alleine zwischen Zelt, Spielplatz und Pool herumlaufen lassen.

Bei Kam’Bati lag alles kompakter beisammen und es gab für die Kinder mit Pools, Rutschen und Minigolf noch etwas mehr Action. Pat Busch punktete für uns dafür eindeutig mit Ruhe, Privatsphäre und Landschaft.

Was wir heute anders machen würden: nur eine Nacht würden wir hier nicht mehr einplanen. Bis man angekommen ist, ausgepackt, Lebensmittel verstaut und den Hot Tub eingeheizt hat, ist ein großer Teil des Tages vorbei. Am nächsten Morgen alles wieder einzupacken, fanden wir richtig schade.

Gerade bei einer Unterkunft wie dieser möchte man eigentlich einmal einen ganzen Tag haben, an dem man gar nichts muss – vielleicht kurz in den Pool, eine Runde spazieren und danach einfach vor dem Zelt oder im Hot Tub sitzen.

Auch vor dem Heimflug würden wir heute eher keine Selbstversorger-Unterkunft mehr für nur eine Nacht buchen. Uns blieben Lebensmittel übrig, die wir danach nicht mehr verbrauchen konnten.

Wer Ruhe, Natur und viel Privatsphäre sucht und gleichzeitig die Weinregion rund um Robertson erkunden möchte, für den ist Pat Busch eine wunderschöne Unterkunft. Mit Kindern würden wir mindestens zwei Nächte einplanen, damit man das Camp auch wirklich genießen kann.

Welche unserer Unterkünfte in Südafrika war die beste?

Eine einzige „beste“ Unterkunft gibt es für uns eigentlich nicht, weil jede einen anderen Zweck erfüllt hat. Wenn wir trotzdem Kategorien vergeben müssten, sähe unser persönliches Ranking so aus:

  • Unser Gesamtfavorit: Dune Beach House in Wilderness
  • Am besten für Kinder: AfriCamps at Kam’Bati
  • Schönste Lage: Dune Beach House
  • Außergewöhnlichstes Erlebnis: die AfriCamps-Glamping-Zelte
  • Beste Basis für Kapstadt: Sunset Beach Holiday Accommodation
  • Bestes Tiererlebnis: Old Mill Lodge
  • Am meisten Ruhe: AfriCamps at Pat Busch

Gerade diese Unterschiede würden wir bei der Planung wieder bewusst suchen. Zwölf Tage nur in klassischen Hotels wären für unsere Kinder vermutlich deutlich weniger spannend gewesen.

Was würden wir bei den Unterkünften heute anders planen?

Bei den Unterkünften selbst würden wir tatsächlich kaum etwas ändern. Wir würden aber länger bleiben. Unsere Reise war auf zwölf Tage begrenzt, weil wir an die Schulferien gebunden waren. Zwei oder drei zusätzliche Tage hätten die gesamte Route entspannter gemacht.

Vor allem eine Regel würden wir heute beachten: Glamping-Unterkünfte wie AfriCamps würden wir nicht mehr für nur eine Nacht buchen. Dafür ist der Aufwand mit Anreise, Auspacken, Selbstversorgung und anschließendem Weiterfahren einfach zu groß.

Außerdem würden wir in der letzten Nacht vor dem Rückflug eher ein Hotel oder eine Unterkunft mit Verpflegung buchen. Bei einer Selbstversorger-Unterkunft bleiben sonst schnell Lebensmittel übrig, die man vor dem Abflug nicht mehr verbrauchen kann. Das klingt nach einer Kleinigkeit – auf einer Rundreise macht genau diese Art von Planung den letzten Reisetag aber deutlich entspannter.

Unsere Tipps für familienfreundliche Unterkünfte in Südafrika

Bei der Planung unserer Südafrika-Rundreise haben wir relativ schnell gemerkt, dass die Unterkunft mit Kindern viel mehr ausmacht als nur ein gutes Zimmer. Für uns war wichtig, dass wir uns in der Lage wohlfühlen, die Unterkunft gut zu unserer Route passt und die Kinder vor Ort auch einmal einfach spielen oder herumsausen können. Gerade auf einer Rundreise hilft es enorm, wenn nicht jeder Tag komplett durchgeplant sein muss.

Rückblickend waren deshalb oft genau die Unterkünfte besonders angenehm, die mehr als nur einen Schlafplatz geboten haben: ein Pool, Tiere, ein großer Garten, direkter Strandzugang oder einfach viel Natur rundherum. Gleichzeitig würden wir heute noch bewusster darauf achten, wie lange wir an einem Ort bleiben und ob Selbstversorgung für eine einzelne Nacht wirklich sinnvoll ist. Diese Punkte haben sich für uns besonders bewährt:

  • In den Ferien früh buchen: Wir haben mehr als sechs Monate im Voraus reserviert und waren froh über die große Auswahl.
  • Nicht nur auf das Zimmer schauen: Tiere, Garten, Pool oder Spielplatz waren für unsere Kinder teilweise wichtiger als die Zimmerausstattung.
  • Lage vor Luxus: Eine praktische und für uns angenehm wirkende Lage war uns wichtiger als ein besonders schickes Hotel.
  • Selbstversorgung gezielt einplanen: Für mehrere Nächte fanden wir Apartments und Glamping super. Für nur eine Nacht würden wir heute eher ein Hotel wählen.
  • Fahrzeiten berücksichtigen: Unterkünfte mitten in der Natur sind wunderschön, liegen aber naturgemäß nicht immer direkt an der Hauptstraße.
  • Abwechslung einplanen: Apartment, Glamping, Beach House und Farm Lodge machten auch die Unterkünfte selbst zu einem Teil der Reise.

FAQ: Familienfreundliche Unterkünfte in Südafrika

Sind Unterkünfte in Südafrika mit Kindern teuer?

Wir fanden das Preis-Leistungs-Verhältnis bei allen unseren Unterkünften sehr gut. Keine der fünf Unterkünfte hat uns preislich negativ überrascht. Die Preise unterscheiden sich allerdings stark nach Reisezeit, Unterkunftstyp und Buchungszeitpunkt.

Wie früh sollte man familienfreundliche Unterkünfte in Südafrika buchen?

Da wir während der Osterferien gereist sind, haben wir mehr als sechs Monate im Voraus gebucht. Das würden wir wieder so machen. Gerade bei Familienzimmern und besonderen Unterkünften wie AfriCamps ist die Auswahl naturgemäß kleiner.

Wo haben wir unsere Unterkünfte gebucht?

Ganz unterschiedlich. Wir fanden Unterkünfte über Reiseblogs, Südafrika-Gruppen und persönliche Empfehlungen und buchten anschließend teilweise über Booking.com und teilweise direkt bei den Unterkünften.

Welche Unterkunft war für unsere Kinder am besten?

AfriCamps at Kam’Bati hatte für unsere Kinder das größte Angebot. Pools, Rutschen, Spielplatz, Minigolf und andere Kinder machten die zwei Tage extrem unkompliziert.

Welche Unterkunft würden wir an der Garden Route besonders empfehlen?

Unser klarer Favorit war das Dune Beach House in Wilderness. Direkter Strandzugang, Meerblick, Delfine beim Frühstück und die außergewöhnlich herzliche Betreuung durch Bernie machten die drei Nächte zu einem unserer Unterkunfts-Highlights.

Kann man bei AfriCamps mit Kindern übernachten?

Ja. Unsere Kinder waren vier und sechs Jahre alt und fanden beide AfriCamps großartig. Die Zelte bieten richtige Betten, Badezimmer und Küche. Bei Pat Busch sind laut AfriCamps außerdem Babybett und Hochstuhl auf Anfrage verfügbar.

Kann man bei AfriCamps auch mit dem eigenen Zelt campen?

AfriCamps selbst ist ein Glamping-Konzept mit fertig ausgestatteten Zelten. Bei Kam’Bati liegt AfriCamps allerdings innerhalb des größeren Kam’Bati River Resort, wo zusätzlich klassische Campingmöglichkeiten angeboten werden.

Welche Unterkunft würden wir in Kapstadt mit Kindern wählen?

Wir würden wieder die Sunset Beach Holiday Accommodation buchen. Uns gefielen die ruhige Wohngegend, die Strandnähe und die Möglichkeit zur Selbstversorgung. Zusätzlich war Gastgeberin Steffi für uns als Südafrika-Neulinge eine enorme Hilfe.

Haben wir uns in unseren Unterkünften in Südafrika sicher gefühlt?

Ja. Wir haben unsere Unterkünfte bewusst auch nach ihrer Lage ausgewählt und uns bei allen fünf wohlgefühlt. In Kapstadt entschieden wir uns beispielsweise bewusst für eine ruhige Wohngegend, in Wilderness wohnten wir in einer sehr entspannten Strand- und Villengegend und die anderen Unterkünfte lagen überwiegend mitten in der Natur.

Unser Fazit: Welche familienfreundlichen Unterkünfte in Südafrika würden wir wieder buchen?

Alle fünf. Und das ist vermutlich das größte Kompliment, das wir unseren Unterkünften machen können. Jede Unterkunft hatte ihren ganz eigenen Charakter und genau diese Abwechslung hat für uns einen großen Teil der Reise ausgemacht. Mal waren es die Wasserrutschen und das Glamping-Gefühl bei Kam’Bati, mal die Tiere und die großen Grünflächen bei der Old Mill Lodge, mal der direkte Meerblick und die Delfine vor dem Dune Beach House.

Natürlich würden wir heute einzelne Dinge anders planen. Bei Pat Busch würden wir zum Beispiel mindestens zwei Nächte bleiben, weil eine Nacht für so eine Unterkunft einfach zu kurz ist. Und im Dune Beach House hätten wir uns für unsere geplanten Strandtage besseres Wetter gewünscht. Das ändert aber nichts daran, dass wir uns in allen fünf Unterkünften sehr wohlgefühlt haben und jede von ihnen wieder buchen würden.

Unsere Kinder erinnern sich an die Wasserrutschen bei Kam’Bati, an Strauße und Ponys in Oudtshoorn und an Delfine vor unserem Zimmer in Wilderness. Wir erinnern uns an Sonnenuntergänge in Sunset Beach, Frühstück mit Meerblick und ruhige Abende im Hot Tub mitten in der südafrikanischen Natur. Genau so wünschen wir uns Unterkünfte auf einer Familienrundreise: nicht nur einen Platz zum Schlafen, sondern einen Teil der Reise.

Wenn ihr unsere gesamte Strecke nachreisen möchtet, findet ihr im Beitrag Südafrika mit Kindern: unsere 12-Tage-Route rund um Kapstadt, Garden Route & Kleine Karoo alle Etappen, Ausflüge und unsere Erfahrungen als Selbstfahrer-Familie.

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