Mit unserem VW Multivan entdeckten wir türkisfarbene Flüsse, spektakuläre Wasserfälle, glasklare Seen und einige der schönsten Landschaften Sloweniens.
Das erwartet euch in diesem Beitrag:
Gründe für Slowenien mit Kindern · Unsere Route · Wasserfall Virje · Große Soča-Tröge · Kamp Siber in Tolmin · Most na Soči · Bohinj-See · Bled · Unsere Campingplätze · Tipps · Fazit
Reise auf einen Blick
Reiseziel: Soča-Tal, Bohinj-See & Bled
Reisezeit: Ende Juli / Anfang August
Reisedauer: 1 Woche
Kinder: 3 & 5 Jahre
Route: Wasserfall Virje – Große Soča-Tröge – Tolmin –
Most na Soči – Bohinj-See – Bled
Reiseart: Roadtrip im VW Multivan
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Nur wenige Autostunden von Österreich entfernt erwarten euch beeindruckende Berge, türkisblaue Flüsse, glasklare Bergseen und spektakuläre Wasserfälle. Genau diese Kombination machte Slowenien für uns zum perfekten Ziel für einen einwöchigen Roadtrip mit unserem zum Campervan ausgebauten VW Multivan.
Wie so oft waren wir auch diesmal spontan unterwegs und buchten keinen einzigen Campingplatz im Voraus. Unsere Route passten wir flexibel an – je nach Wetter, Lust und freien Stellplätzen. Rückblickend würden wir das im August allerdings nur eingeschränkt empfehlen. Vor allem im Soča-Tal und rund um den Bohinj-See war es überraschend schwierig, kurzfristig einen freien Camping- oder Stellplatz zu finden.
Am Ende wurden wir dafür mit einer wunderschönen Woche in der Natur belohnt. Vom erfrischenden Bad am Wasserfall Virje über die beeindruckenden Großen Soča-Tröge bis hin zu entspannten Tagen am Bohinj-See und in Bled – die abwechslungsreiche Landschaft, das glasklare Wasser und die kurzen Fahrstrecken zwischen den einzelnen Highlights haben uns begeistert.


Plant ihr euren Roadtrip mit dem Camper? Dann schaut euch unbedingt auch unseren Beitrag über die schönsten Campingplätze in Slowenien mit Kindern an. Dort teilen wir unsere persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen zu unseren Lieblings-Campingplätzen.
Warum sich Slowenien perfekt für einen Familien-Roadtrip eignet?
Slowenien ist zwar ein kleines Land, begeistert aber mit einer außergewöhnlichen Vielfalt. Innerhalb kurzer Zeit wechselt die Kulisse von beeindruckenden Berggipfeln über türkisfarbene Flüsse bis hin zu glasklaren Seen und dichten Wäldern. Genau diese abwechslungsreiche Natur hat unseren Roadtrip so besonders gemacht.
Gerade für Familien bietet Slowenien unzählige Möglichkeiten, Zeit draußen zu verbringen. Viele Ausflugsziele lassen sich auch mit kleineren Kindern gut erreichen und verbinden Bewegung mit jeder Menge Spaß. Ob mit dem Bummelzug um den Bleder See, Stand-up-Paddeln am Bohinj-See oder Spielen an den Ufern der Soča – oft waren es gerade die einfachen Momente in der Natur, die unseren Kindern am meisten Freude bereiteten.
Auch für alle, die gerne mit dem Campingbus oder Van unterwegs sind, eignet sich Slowenien hervorragend. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Highlights sind angenehm kurz, sodass mehr Zeit zum Entdecken, Baden oder Wandern bleibt als für lange Autofahrten. Gerade für Familien macht diese Flexibilität den Campingurlaub besonders entspannt. Welche Erfahrungen wir dabei gesammelt haben und welche Tipps sich bei unseren Campingreisen mit Kindern bewährt haben, zeigen wir euch in unserem Beitrag Camping mit Kindern.
Unsere Route durch das Soča-Tal, Bohinj und Bled
Unsere Route führte uns zunächst ins beeindruckende Soča-Tal, das mit seinen türkisblauen Flüssen und spektakulären Wasserfällen zu den schönsten Regionen Sloweniens zählt.
Alle Sehenswürdigkeiten, unsere persönlichen Highlights und praktische Tipps für euren Aufenthalt findet ihr in unserem ausführlichen Beitrag über das Soča-Tal mit Kindern.
Anschließend ging es weiter zum Bohinj-See, wo wir zwei entspannte Tage mit Stand-up-Paddeln und einer Fahrt auf den Vogel verbrachten. Den Abschluss unserer Reise bildete Bled mit seinem berühmten See, der Burg und der lebhaften Uferpromenade. Die komplette Route findet ihr in der interaktiven Karte.
Unsere Route auf einen Blick:
📍 Fusine in Valromana (Zwischenübernachtung)
📍 Wasserfall Virje
📍 Große Soča-Tröge
📍 Kamp Siber (Tolmin)
📍 Most na Soči
📍 Bohinj-See
📍 Bled
Wasserfall Virje – unser erstes Highlight im Soča-Tal
Am Abend starteten wir in Richtung Italien und legten unsere erste Zwischenübernachtung auf der Area Camper Fusine ein. Von dort wollten wir am nächsten Morgen eigentlich die Laghi di Fusine besuchen. Da uns jedoch Regen begrüßte und wir ohnehin wussten, dass wir noch öfter in diese Region kommen würden, entschieden wir uns spontan, direkt weiter ins Soča-Tal zu fahren.
Auf dem Weg dorthin passierten wir den wunderschön gelegenen Lago del Predil (auch bekannt als Raibl-See). Schon von der Straße aus bietet der Bergsee eine beeindruckende Kulisse und wäre definitiv bei schönem Wetter eine Übernachtung wert gewesen.
Unser erstes Ziel in Slowenien war schließlich der Wasserfall Virje, einer der bekanntesten Wasserfälle im Soča-Tal. Vom Parkplatz erreicht man ihn nach einem gemütlichen Spaziergang von etwa fünf bis zehn Minuten. Da wir bereits früh am Morgen dort ankamen, hatten wir den Wasserfall zunächst ganz für uns allein. Unser Tipp: Wer die besondere Stimmung genießen möchte, sollte möglichst früh dort sein.
Der Wasserfall Virje hat uns sofort begeistert. Das glasklare Wasser, die kleine Kaskade und die idyllische Lage mitten in der Natur machten diesen Ort zu einem ganz besonderen ersten Halt unserer Reise. Während immer mehr Besucher eintrafen, machten wir uns schließlich auf den Weg zum nächsten Highlight im Soča-Tal.


Große Soča-Tröge – das türkisfarbene Herz des Soča-Tals
Nach unserem Besuch am Wasserfall Virje ging es weiter zu den Großen Soča-Trögen (Velika Korita Soče). Dieser Abschnitt der Soča zählt zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten Sloweniens – und schon nach den ersten Metern war für uns klar, warum. Das glasklare, türkisfarbene Wasser schlängelt sich durch die bis zu 15 Meter tiefen Felswände und bildet eine beeindruckende Kulisse.
Wir spazierten gemütlich entlang der Soča und genossen die Aussicht auf den Fluss und die umliegende Berglandschaft. Der Weg ist gut ausgebaut und eignet sich auch für Familien mit Kindern. Beim Anblick des kristallklaren Wassers bekommt man sofort Lust auf eine erfrischende Abkühlung – kein Wunder, dass die Soča zu den beliebtesten Flüssen Sloweniens zählt.


Anschließend fuhren wir ein kleines Stück weiter entlang des Flusses und fanden einen ruhigen Platz direkt am Ufer. Dort klappten wir die Markise unseres Campers aus, kochten mit unserer Campingküche zu Mittag und ließen den Nachmittag ganz entspannt ausklingen. Unsere Kinder hatten jede Menge Spaß am Fluss, bauten mit Steinen, planschten am Ufer und erkundeten die Umgebung. Trotz der niedrigen Wassertemperatur wagten wir auch alle ein Bad in der Soča. Die Abkühlung kostete zwar etwas Überwindung, war an diesem warmen Sommertag aber einfach herrlich.
Noch mehr Infos zu den Großen Soča-Trögen, zum Wasserfall Virje, zu unseren Badeplätzen und weiteren Sehenswürdigkeiten findet ihr in unserem ausführlichen Guide zu den Highlights im Soča-Tal.
Camping am Kamp Siber in Tolmin mit Kindern
Nach einem erlebnisreichen Tag im Soča-Tal fuhren wir weiter nach Tolmin, wo wir auf dem Kamp Siber übernachteten. Der Campingplatz liegt ruhig am Ortsrand und ist ein idealer Ausgangspunkt, um die schönsten Sehenswürdigkeiten im Soča-Tal zu erkunden. Besonders gut gefallen hat uns die naturnahe Atmosphäre und die lockere Platzwahl ohne feste Parzellen.
Direkt am Campingplatz fließt die Tolminka, ein Nebenfluss der Soča. Unsere Kinder verbrachten dort viel Zeit, spielten am Wasser, bauten mit Steinen und erkundeten das Flussufer. Gerade für Familien ist das ein schönes Extra, denn der kleine Fluss bietet viel Platz zum Entdecken und sorgt an warmen Tagen für eine angenehme Abkühlung. Das Wasser ist allerdings – typisch für die Region – auch hier sehr kalt, aber wärmer als die Soča.

Der Campingplatz verfügt über moderne Sanitäranlagen, einen kleinen Barbereich und liegt nur etwa zehn Gehminuten vom Zentrum von Tolmin entfernt. Für uns war er der perfekte Ort, um nach einem aktiven Tag zur Ruhe zu kommen und Kraft für die nächste Etappe Richtung Bohinj-See zu sammeln.
Von Most na Soči über die Sorica-Passstraße zum Bohinj-See
Nach unserer Übernachtung im Kamp Siber machten wir uns auf den Weg nach Most na Soči. Der kleine Ort liegt dort, wo die Soča und die Idrijca zusammenfließen, und ist vor allem für seinen türkisfarbenen Stausee bekannt. Wir legten einen kurzen Stopp ein, spazierten ein Stück am Wasser entlang und genossen noch einmal die besondere Atmosphäre des Soča-Tals, bevor es weiter Richtung Bohinj ging.

Anschließend führte uns unsere Route über eine Passstraße zum Bohinj-See. Die Strecke schlängelt sich durch die Berge und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Mit unserem umgebauten VW Multivan war die Passstraße problemlos zu befahren. Mit einem sehr großen Wohnmobil würden wir die Strecke allerdings eher mit etwas mehr Vorsicht planen, da einige Abschnitte recht schmal sind.
Für unsere Mittagspause machten wir Halt in Soriška Planina. Schon beim Ankommen waren wir von der wunderschönen Lage mitten in den Bergen begeistert. Direkt neben dem Campingplatz befindet sich ein Restaurant mit großer Terrasse, außerdem gibt es einen großzügigen Spielplatz, auf dem sich unsere Kinder sofort austoben konnten.
Vom Campingplatz startet auch die Seilbahn auf die Soriška Planina. Eigentlich hatten wir überlegt, mit der Gondel hinaufzufahren. Da es an diesem Tag jedoch recht kühl war und wir für die Temperaturen am Berg nicht ausreichend warme Kleidung dabeihatten, entschieden wir uns dagegen und fuhren nach dem Mittagessen weiter Richtung Bohinj-See.

Bohinj-See mit Kindern – Stand-up-Paddeln, Vogel-Seilbahn und unvergessliche Tage am Wasser
Nach der Fahrt über die Passstraße erreichten wir am Nachmittag schließlich den Bohinj-See, der für viele als einer der schönsten Seen Sloweniens gilt. Bereits unterwegs hatten wir online nach Campingplätzen gesucht und mehrere Plätze telefonisch kontaktiert. Bei einem Stellplatz hieß es, dass eine Reservierung nicht möglich sei – man müsse einfach rechtzeitig vor Ort sein.
Da wir den sonnigen Abend unbedingt noch am See verbringen wollten, entschieden wir uns, zuerst baden zu gehen. Das glasklare Wasser, die umliegenden Berge und die entspannte Atmosphäre begeisterten uns sofort. Kein Wunder, dass der Bohinj-See zu den beliebtesten Ausflugszielen Sloweniens zählt.
Erst am Abend fuhren wir zum Wohnmobilstellplatz Srednja Vas v Bohinju – und hatten Glück: Wir ergatterten tatsächlich noch einen der letzten freien Stellplätze. Unser Tipp: Wer im Sommer zum Bohinj-See reist, sollte Campingplätze oder Wohnmobilstellplätze möglichst frühzeitig reservieren oder rechtzeitig anreisen. So bleibt mehr Zeit, die wunderschöne Umgebung zu genießen, anstatt lange nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu suchen.
Den nächsten Tag verbrachten wir ebenfalls am größten natürlichen See Sloweniens. Das angenehme Wasser lud zum Baden ein und natürlich durfte auch unser Stand-up-Paddle nicht fehlen. Durch das ruhige Wasser eignet sich der Bohinj-See ideal zum Stand-up-Paddeln – sowohl für Anfänger als auch für Familien mit Kindern. Vom Ufer aus paddelten wir zu kleinen Buchten und ruhigeren Strandabschnitten, die vom Land aus nur schwer erreichbar sind. Den See vom Wasser aus zu erkunden, können wir jedem nur empfehlen – die Kulisse mit den umliegenden Bergen ist einfach beeindruckend.


Außerdem ging es mit der Vogel-Seilbahn hinauf auf das Ski- und Wandergebiet Vogel. Bereits während der Gondelfahrt eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf den Bohinj-See und die Gipfel des Triglav-Nationalparks. Oben angekommen kehrten wir im Bergrestaurant ein und genossen bei einem gemütlichen Mittagessen das Panorama. Eigentlich hätten wir gerne noch mehr Zeit am Bohinj-See verbracht und weitere Wanderungen in der Region unternommen. Da für die nächsten Tage jedoch anhaltender Regen vorhergesagt war, beschlossen wir spontan, unsere Reise fortzusetzen und nach Bled weiterzufahren. Dort tauschten wir unseren Campingbus für zwei Nächte gegen ein Hotel – eine Entscheidung, die sich bei diesem Wetter als genau richtig herausstellte.


Bled mit Kindern – Sehenswürdigkeiten und Schlechtwetterprogramm

Statt wie geplant weiterhin im Van zu übernachten, gönnten wir uns zwei Nächte im Rikli Balance Hotel. Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung. Das Hotel liegt oberhalb des Bleder Sees und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den See und die umliegenden Berge. Besonders begeistert waren unsere Kinder vom großen Indoor-Wellness- und Badebereich mit mehreren Pools, Kinderbecken und Wasserrutschen. Gerade bei regnerischem Wetter war das die perfekte Abwechslung und sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam. Für Familien können wir das Hotel deshalb absolut empfehlen.


Unsere Unterkunft in Bled: Rikli Balance Hotel
Zum Glück zeigte sich das Wetter zwischendurch immer wieder von seiner besseren Seite. Diese trockenen Phasen nutzten wir, um den Bleder See mit unserem Stand-up-Paddle zu erkunden. Vom Ufer aus paddelten wir bis zur kleinen Insel Bled, die mitten im See liegt und zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sloweniens zählt. Dort gönnten wir uns ein Eis und genossen die besondere Atmosphäre. Lange blieb es allerdings nicht trocken: Plötzlich zogen dunkle Wolken auf und kurz darauf begann es zu schütten. Also hieß es für uns, so schnell wie möglich zurück ans Ufer zu paddeln – ein spontaner Endspurt, über den wir im Nachhinein nur noch lachen konnten.
Ein weiteres schönes Erlebnis war die Fahrt mit dem Bummelzug rund um den Bleder See. Wir entschieden uns bewusst für eine Runde am Abend, als die Temperaturen angenehm waren und die tief stehende Sonne den See in ein besonders schönes Licht tauchte. Unsere Kinder hatten dabei viel Spaß und auch wir genossen die entspannte Rundfahrt mit immer wieder neuen Ausblicken auf den Bleder See. Da Bled außerdem über eine Eishalle verfügt, nutzten wir spontan die Gelegenheit und schauten uns gemeinsam ein Eishockeyspiel an.
Abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten hat uns Bled auch mit seiner lebendigen Atmosphäre begeistert. Rund um den See laden zahlreiche Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Gerade nach mehreren Tagen Camping war es schön, zwischendurch etwas Stadtflair zu genießen, bevor es wieder nach Hause ging.


Unsere Campingplätze und Stellplätze in Slowenien
Wer Slowenien mit dem Campingbus, Van oder Wohnmobil bereisen möchte, findet eine große Auswahl an Campingplätzen und Stellplätzen. Während unseres Roadtrips haben wir an verschiedenen Orten übernachtet.
Hier findet ihr die Campingplätze und Stellplätze unserer Route auf einen Blick:
🏕️ Area Camper Fusine (Italien)
Perfekter Stellplatz für eine Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Slowenien oder Norditalien. Von hier aus erreicht ihr die Laghi di Fusine in wenigen Minuten und könnt am nächsten Morgen entspannt weiterfahren.
🏕️ Kamp Siber (Tolmin)
Ein ruhig gelegener Campingplatz inmitten der Natur und ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Soča-Tal. Besonders gut gefallen hat uns der Fluss Tolminka, der direkt am Campingplatz vorbeifließt. Unsere Kinder verbrachten dort viel Zeit beim Spielen und Entdecken.
🏕️ Wohnmobilstellplatz Srednja Vas v Bohinju
Eine gute Ausgangsbasis, um den Bohinj-See zu erkunden, sollten die Campingplätze um den See ausgebucht sein. Gerade in den Sommermonaten empfiehlt es sich, früh anzureisen oder sich vorab über die aktuelle Auslastung zu informieren, da freie Plätze schnell vergeben sind.
🏨 Rikli Balance Hotel (Bled)
Wegen des angekündigten Regens tauschten wir unseren Campingbus für zwei Nächte gegen ein Hotel – und bereuten diese Entscheidung keine Sekunde. Besonders der große Wellness- und Badebereich mit Kinderbecken und Wasserrutschen machte den Aufenthalt für unsere Kinder zu einem echten Highlight.
Unsere Tipps für einen Roadtrip durch Slowenien im Sommer
Stand-up-Paddle einpacken
Sowohl am Bohinj-See als auch am Bleder See lohnt es sich, das SUP mitzunehmen. Viele Buchten und Uferbereiche lassen sich vom Wasser aus besonders schön entdecken.
Campingplätze im Sommer frühzeitig reservieren
Gerade im Soča-Tal und rund um den Bohinj-See waren freie Stell- und Campingplätze im August sehr gefragt. Wer seine Route bereits kennt, spart sich mit einer Reservierung viel Zeit bei der Stellplatzsuche.
Park4Night nutzen
Wir haben alle Campingplätze spontan über Park4Night gefunden und damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Früh starten lohnt sich
Beliebte Ausflugsziele wie der Wasserfall Virje oder die Großen Soča-Tröge sind am frühen Morgen deutlich ruhiger. So könnt ihr die besondere Atmosphäre genießen, bevor die meisten Besucher eintreffen.
Wetterbericht im Blick behalten
Das Wetter kann sich schnell ändern. Eine Regenjacke und etwas wärmere Kleidung sollten deshalb auch im Sommer immer dabei sein.
Unser Fazit: Lohnt sich Slowenien mit Kindern?
Für uns war diese Reise der beste Beweis, dass die schönsten Familienmomente oft ganz ungeplant entstehen. Ein spontaner Badestopp am Fluss, ein Eis auf der Insel Bled, ein spannendes Eishockeyspiel oder einfach ein gemütlicher Nachmittag am Campingplatz – genau diese kleinen Erlebnisse sind es, an die wir uns am liebsten erinnern.
Slowenien eignet sich aus unserer Sicht perfekt für Familien, die gerne flexibel unterwegs sind und Natur mit aktiven Ausflügen verbinden möchten. Mit ein wenig Planung – vor allem bei den Campingplätzen in der Hauptsaison – steht einem entspannten Roadtrip mit Kindern nichts im Weg.
Wir sind sicher, dass wir nicht zum letzten Mal mit unserem Campingbus in Slowenien unterwegs waren. Schließlich gibt es noch viele Seen, Wanderungen und Regionen, die wir gemeinsam entdecken möchten.
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